Mannheim sichert 459.410 Euro aus dem ESF+ für Bildung und Arbeitsmarktförderung
Mustafa TröstMannheim sichert 459.410 Euro aus dem ESF+ für Bildung und Arbeitsmarktförderung
Mannheim hat für das Jahr 2027 Fördermittel in Höhe von 459.410 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) eingeworben. Das Geld fließt in lokale Maßnahmen zur Förderung von Beschäftigung und Bildung im Rahmen einer übergeordneten Regionalstrategie. Zwei weitere Regionen in Baden-Württemberg, darunter der Landkreis Esslingen, erhalten ähnliche oder höhere Summen.
Das ESF+-Programm zielt darauf ab, den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa zu stärken. Zu den zentralen Zielen gehören die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen sowie die Verringerung von vorzeitigem Schulabbruch. In Mannheim sollen die Mittel zudem Mädchen, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund den Einstieg in den Arbeitsmarkt oder in Ausbildungsprogramme erleichtern.
Die ESF-Arbeitsgruppe der Stadt hat ihre Arbeitsmarktstrategie für den Förderzeitraum 2027 überarbeitet. Zu den neuen Schwerpunkten zählen Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Maßnahmen gegen Diskriminierung. Diese Querschnittsthemen werden die Verwendung der 459.410 Euro prägen.
Die Mittel für Mannheim stammen aus dem baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration. Während Freiburg lediglich 188.261 Euro erhält, sind für den Landkreis Esslingen jährlich 489.030 Euro vorgesehen – allerdings stehen 2027 nur 445.093,32 Euro zur Verfügung. Für keine andere Region im Land wurden bisher gleich hohe oder höhere Beträge bestätigt.
Die ESF+-Gelder für 2027 sollen in Mannheim gezielt Beschäftigungslücken und Bildungsbarrieren abbauen. Mit Fokus auf Inklusion und Fairness plant die Stadt, die 459.410 Euro zur Stärkung des Arbeitsmarktes einzusetzen. Die aktualisierte Strategie steht im Einklang mit den übergeordneten europäischen Zielen, in Menschen und Kompetenzen zu investieren.






