24 May 2026, 08:26

Massiver Protest gegen geplantes Krankenkassen-Finanzierungsgesetz im Gesundheitswesen

Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz protestieren gegen Stellenabbau

Massiver Protest gegen geplantes Krankenkassen-Finanzierungsgesetz im Gesundheitswesen

Gegen einen Entwurf für ein Gesetz zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung formiert sich Widerstand. Beschäftigte, Gewerkschaftsvertreter und Krankenhausbetreiber fürchten eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und mögliche Stellenstreichungen. Bei der Aktion sind eine außerordentliche Betriebsversammlung sowie eine Fotoaktion geplant.

Die Protestkundgebung beginnt am Donnerstag um 8 Uhr mit einer außerordentlichen Betriebsversammlung. Mitarbeiter, der Betriebsrat und Mitglieder der Gewerkschaft Verdi kommen zusammen, um gegen den Gesetzentwurf zu protestieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die befürchtete Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und das Risiko von Entlassungen.

Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr findet im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion statt. Damit soll auf die möglichen Folgen des Gesetzesentwurfs aufmerksam gemacht werden.

Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Abgeordnete der Bundestags-Koalition sind zur Teilnahme eingeladen. Auch Krankenhausbetreiber unterstützen die Proteste und teilen die Sorgen über die geplanten Änderungen.

Die Aktion unterstreicht die wachsende Unzufriedenheit unter Beschäftigten und Führungskräften im Gesundheitswesen mit dem Gesetzentwurf. Sowohl die Versammlung als auch die Fotoaktion richten sich gegen Maßnahmen, die die Arbeitsbedingungen grundlegend verändern könnten. Die Organisatoren hoffen, mit ihren Aktionen eine Überprüfung des Vorhabens zu erreichen.

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