Nationalmannschaft kämpft mit Formkrise vor WM-Qualifikation 2026
Friedrich-Wilhelm WerneckeNationalmannschaft kämpft mit Formkrise vor WM-Qualifikation 2026
Deutschlands Nationalmannschaft hat einen holprigen Start in die WM-Vorbereitung erlebt. Ein Sieg gegen Curaçao wurde von härteren Prüfungen gegen die Elfenbeinküste und Ecuador gefolgt, und mit Paraguay steht bereits die nächste Herausforderung an. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte sich einen reibungsloseren Aufbau zum Turnier 2026 gewünscht – mit vollem Fokus auf den Sport.
Die Probleme des Teams sind offenkundig. Wiederholt tut sich Deutschland schwer, Gegner zu brechen, die hoch pressen und Räume eng machen. Rudi Völler räumte die Schwierigkeiten ein, blieb vor dem Spiel gegen Paraguay jedoch gelassen und betonte, er sei „völlig entspannt“.
Julian Nagelsmann hat vor allem Defizite in der Physis und in Zweikämpfen ausgemacht. Die Offensive mangelt es an Variabilität – zu viele Spieler bieten ähnliche Fähigkeiten, was das Spiel unter Druck berechenbar macht. Nathaniel Brown und Deniz Undav stechen hingegen durch ihre Dynamik und Direktheit hervor.
Auch in der Defensive gibt es weiterhin Schwächen, besonders mit Manuel Neuer im Tor. Dass Paraguay in der Qualifikation kürzlich Brasilien und Argentinien schlug, unterstreicht die Gefahr, die von der Mannschaft ausgeht. DFB und Fans könnten die sportlichen Probleme bisher unterschätzt haben.
Die Inkonsistenzen in Angriff und Abwehr werfen vor dem Duell mit Paraguay Fragen auf. Erneut wird sich zeigen, wie das Team mit aggressiven, taktisch disziplinierten Gegnern zurechtkommt. Die Partie gegen Paraguay wird weitere Aufschlüsse über die WM-Reife für 2026 geben.
