Neues MVZ in Villingen-Schwenningen startet 2026 mit drei Ärzten und Suchtmedizin
Mustafa TröstNeues MVZ in Villingen-Schwenningen startet 2026 mit drei Ärzten und Suchtmedizin
Neues Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Villingen-Schwenningen erhält offizielle Genehmigung
Das geplante Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Villingen-Schwenningen hat von der Zulassungskommission der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Baden-Württemberg grünes Licht erhalten. Die Einrichtung, deren Eröffnung für Anfang 2026 vorgesehen ist, wird im Erdgeschoss des Central Hotels in der Nähe des Schwenninger Muslenplatzes untergebracht. Die Umbauarbeiten in den angemieteten Räumlichkeiten laufen bereits, die Fertigstellung ist bis Ende 2025 geplant.
Hinter dem Projekt steht die Genossenschaft Regiomedes eG, die für den Start des MVZ bereits drei Ärztinnen und Ärzte gewonnen hat: Dr. Alexander Regge, Dr. Jasmin Mujadzic und Dr. Özdem Baumeister-Özkan werden das Kernteam bilden. Das Zentrum soll die medizinische Grundversorgung in der Region stärken und damit einem dringenden Bedarf begegnen.
Bürgermeister Jürgen Roth betonte die Dringlichkeit, die medizinische Versorgung für die Bevölkerung zu verbessern, und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement bei der Umsetzung des Vorhabens.
Das MVZ wird sein Angebot zudem erweitern, indem es zum 1. April 2026 die Suchtmedizinische Praxis von Dr. Kadow am Marktplatz übernimmt. Diese zusätzliche Niederlassung wird von Dr. Regge geleitet. Aktuell sind in der Region zwei Hausärzte tätig – Dr. Regge und Dr. Christoph Bäuerle –, ein weiterer Allgemeinmediziner wird zum 1. April seine Vollzeitstelle antreten. Zudem laufen Planungen für die Einstellung einer Kinderärztin oder eines Kinderarztes, allerdings steht hierfür noch kein konkreter Zeitplan fest.
Die angemieteten Räume gehören dem Eigentümer Ronan Doran, der die Erdgeschossflächen für das medizinische Zentrum verpachtet hat.
Die Eröffnung des MVZ Villingen-Schwenningen ist für Anfang 2026 nach Abschluss der Bauarbeiten und der behördlichen Freigabe vorgesehen. Mit drei bestätigten Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Expansionsplänen wird das Zentrum die lokale Gesundheitsversorgung deutlich ausbauen. Das Projekt unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den wachsenden medizinischen Bedarf in der Region zu decken.






