30 May 2026, 20:27

Olivia Rodrigo polarisiert mit Babydoll-Look – ist Mode Kunst oder Provokation?

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo polarisiert mit Babydoll-Look – ist Mode Kunst oder Provokation?

Olivia Rodrigos jüngste Modewahl hat online eine hitzige Debatte ausgelöst. Die Sängerin trug in ihrem Musikvideo zu Drop Dead und bei einem Konzert in Barcelona Kleider im Babydoll-Stil – was ihr den Vorwurf einbrachte, kindlich wirkende Kleidung zu sexualisieren. Nun haben Unterstützerinnen wie Courtney Love ihre künstlerische Vision verteidigt.

Die Kontroverse kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Rodrigo ihr drittes Studioalbum You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love vorbereitet, das am 12. Juni erscheint. Die Kritik flammte auf, nachdem Rodrigo in einem rosa Babydoll-Kleid im Drop Dead-Video und bei einem Live-Auftritt zu sehen war. Kritiker argumentierten, der Stil – der an Kinder-Nachtwäsche erinnert – sei für eine erwachsene Künstlerin unangemessen. Rodrigo reagierte in einem Interview mit dem New York Times Popcast und nannte die Vorwürfe „seltsam“ und „beunruhigend“.

Gleichzeitig wies sie auf ein tieferliegendes Problem hin: Die Empörung zeige, wie die Gesellschaft Frauen oft für männliches Begehren verantwortlich mache. Als Inspiration für ihren mutigen Look nannte die Sängerin feministische Punk-Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love. Letztere verteidigte Rodrigo später selbst in den sozialen Medien und teilte unterstützende Beiträge.

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Das Album, auf dem unter anderem die Singles Drop Dead und The Cure zu hören sind, erscheint mitten in der anhaltenden Diskussion. Rodrigo steht weiterhin zu ihren künstlerischen Entscheidungen und präsentiert sie als Statement gegen kulturelle Doppelmoral – nicht als Provokation.

Am 12. Juni wird das Album veröffentlicht, während die Debatte um das Babydoll-Kleid weitergeht. Rodrigos Verteidigung hat die Aufmerksamkeit erneut auf die kritische Betrachtung von Frauenmode gelenkt. Gleichzeitig unterstreicht ihre Zusammenarbeit mit feministischen Vorbildern die bewusste Botschaft hinter ihrem umstrittenen Stil.

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