27 June 2026, 16:23

Özdemir warnt vor AfD als Gefahr für die Demokratie in Deutschland

Özdemir sieht Demokratie als nie zuvor bedroht an

Özdemir warnt vor AfD als Gefahr für die Demokratie in Deutschland

Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hat gewarnt, dass die deutsche Demokratie seit Jahrzehnten einer ihrer größten Bedrohungen gegenübersteht. Während des Landtagswahlkampfs betonte er den Aufstieg der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) als zentrales Problem. Özdemir plant, Hochburgen der AfD zu besuchen, um direkt mit Wählern ins Gespräch zu kommen.

Der Ministerpräsident erklärte, ein möglicher Machtzuwachs der AfD würde signalisieren, dass Deutschland seine Nachbarn und die Welt verraten habe. Er verwies auf die besondere Verantwortung des Landes als Ort der Schoa sowie die mit der Wiedervereinigung verbundenen Bedingungen.

Özdemir befürwortet ein mögliches Verbot der AfD und forderte eine erneute, gründliche Prüfung von Artikel 21 des Grundgesetzes, der Parteiverbote regelt. Zwar räumte er ein, dass einige AfD-Anhänger kaum zu überzeugen seien, doch glaubt er, dass andere noch erreichbar sind.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Er argumentierte, dass seine eigene Migrationsgeschichte und sein lebenslanger Einsatz gegen Rassismus manche Wähler umstimmen könnten. Die von der AfD ausgehende Gefahr bezeichnete Özdemir als enorm – besonders vor dem Hintergrund ähnlicher rechtsextremer Bewegungen, die in Europa und weltweit an Einfluss gewinnen.

Im Rahmen seiner Kampagne wird Özdemir gezielt mit AfD-Sympathisanten in deren Hochburgen in Dialog treten. Die Partei sieht er als ernsthafte Bedrohung für demokratische Werte. Der Ministerpräsident bleibt entschlossen, ihrem Aufstieg mit Gesprächen und rechtlicher Prüfung entgegenzuwirken.

Quelle