05 April 2026, 06:28

Pforzheim sucht Lösungen für bedrohte Kita-Standorte in Dillweißenstein

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Pforzheim sucht Lösungen für bedrohte Kita-Standorte in Dillweißenstein

Die Zukunft der Kindertageseinrichtungen in Pforzheim steht seit Mai 2018 zur Diskussion. Die Evangelische Kirche und die Stadt arbeiten gemeinsam an Lösungen, nachdem die Kirche beschlossen hatte, ihre Standorte in Dillweißenstein zu schließen. Beide Seiten streben an, dass Kinder während des Übergangs keine Unterbrechung in der Betreuung erfahren.

Aktuell betreibt die Evangelische Kirche in Pforzheim vier Kindertageseinrichtungen: die Kita Martin-Luther-Straße, die Kita Goebenstraße, die Kita Marienburger Straße und die Kita Gerwigstraße. 2021 kündigte sie jedoch an, ihre Einrichtungen in Dillweißenstein dauerhaft zu schließen und damit die langjährige Arbeit dort zu beenden.

Um Betreuungslücken zu vermeiden, suchen Oberbürgermeister Peter Boch und Dekanatsverweser Dr. Jens Adam nach Lösungen. Die Stadt prüft derzeit mögliche Standorte in Dillweißenstein für den Neubau von Kindertageseinrichtungen. Bis diese fertiggestellt sind, wird die Kirche die bestehenden Einrichtungen weiter betreiben.

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In drei weiteren Pforzheimer Einrichtungen konnte die Betreuung bereits gesichert werden, indem die Trägerschaft gewechselt wurde. Beide Seiten betonen, dass die Suche nach dauerhaften Lösungen für jeden Standort Zeit erfordert, da komplexe Planungen notwendig sind.

Die Stadt hofft zudem, auch in Dillweißenstein langfristig einen konfessionellen Träger zu erhalten. Die Gespräche laufen noch, wobei der Fokus darauf liegt, konkrete Pläne vorzustellen, sobald diese vollständig ausgearbeitet sind.

Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Pforzheim und der Evangelischen Kirche setzt sich fort, während sie die Vorschläge für die einzelnen Kindertageseinrichtungen weiter ausarbeiten. Neue Einrichtungen in Dillweißenstein sollen die geschlossenen ersetzen, sodass keine Betreuungsplätze verloren gehen. Der Übergang wird schrittweise erfolgen, wobei die Kirche die Einrichtungen so lange weiterführt, bis die Ersatzbauten bereitstehen.

Quelle