Protest-Aktion gegen AfD: Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch sorgt für Eklat in Heidenheim
Corinna SchinkeProtest-Aktion gegen AfD: Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch sorgt für Eklat in Heidenheim
Linker Protest bei AfD-Frühstück in Heidenheim eskaliert – Aktivisten formen Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch
Bei einer Veranstaltung der AfD in Heidenheim ist es am Sonntag zu einem umstrittenen Zwischenfall gekommen. Aktivisten des Zentrums für Politische Schönheit störten das Frühstückstreffen der Partei, indem sie aus veganem Hackfleisch ein Hakenkreuz legten. Die Aktion löste eine polizeiliche Untersuchung und scharfe Kritik der rechtsextremen Partei aus.
Der Vorfall ereignete sich in einem Hotel, in dem die Alternative für Deutschland (AfD) zu einem Frühstück geladen hatte. Die Aktivisten drangen in den Veranstaltungsort ein und formten aus 1,2 Kilogramm veganem Hackfleisch ein Hakenkreuz. Daneben platzierten sie gut sichtbar für die Anwesenden die Worte „Hütet euch vor der NSAFD“.
Die Polizei bestätigte den Protest und prüft derzeit, ob durch die Darstellung des Symbols gegen Gesetze verstoßen wurde, die unconstitutionelle Zeichen verbieten. Das Zentrum für Politische Schönheit, bekannt für provokante Aktionen, rechtfertigte den Einsatz als politische Kritik und nicht als Straftat. Einige Teilnehmer berichteten später, sie seien nach der Störung von AfD-Politikern bedroht worden.
Der AfD-Landesvorsitzende Emil Sänze verurteilte die Aktion scharf und wies die Aktivisten mit einer abfälligen Bemerkung über deren Arbeitslosigkeit zurück. Seine Reaktion verschärfte die ohnehin angespannte Lage, da die Gruppe bereits durch konfrontative Demonstrationen gegen rechtsextreme Politik aufgefallen ist.
Die Behörden untersuchen weiterhin die Rechtmäßigkeit der Hakenkreuz-Darstellung, die die Aktivisten als legitime Protestform verteidigen. Während die AfD die Aktion vehement ablehnt, hält das Zentrum für Politische Schönheit an seinen Methoden fest. Das Ergebnis der Ermittlungen wird zeigen, ob es zu Anklagen kommt.






