21 March 2026, 22:23

Ramadan-Fest endet mit Verkehrschaos in Stuttgart und Lichtbotschaft in München

Eine Gruppe von Menschen in roter und blauer Kleidung mit Musikinstrumenten und Gepäckwagen geht durch einen hell erleuchteten Flughafen mit Geschäften und Beschriftungen im Hintergrund.

Ramadan-Fest endet mit Verkehrschaos in Stuttgart und Lichtbotschaft in München

Tausende Muslime versammelten sich in Stuttgart, um das Ende des Ramadan zu feiern – und sorgten dabei für massive Verkehrsbehinderungen. An der Feier nahmen etwa 3.000 Menschen teil, was zu Straßensperrungen und einem Verkehrschaos führte, als die Besucher den Veranstaltungsort verließen. Unterdessen setzte München ein Zeichen der Verbundenheit: Die Altstadt beleuchtete das Rathaus mit einer mehrsprachigen Grußbotschaft zum Fest.

Der etwa einstündige Gebetsgottesdienst in Stuttgart endete mit erheblichen Verkehrsproblemen, als die Gläubigen die Veranstaltung verließen. Mehrere Straßen waren blockiert, in einigen Bereichen kam der Verkehr komplett zum Erliegen. Die Polizei musste eingreifen, um die Situation zu entschärfen: Beamte lenkten den Verkehr um und setzten zusätzliche Kräfte ein, um die Staus aufzulösen.

In München hingegen strahlte das Alte Rathaus eine Lichtinstallation mit den Worten "Frohes Eid-Fest" in 13 Sprachen aus. Der Stadtrat hatte die Aktion bereits Anfang 2024 im Rahmen des Beschlusses "Gegen antimuslimischen Rassismus – Demokratie stärken" genehmigt. Vertreter der Stadt betonten, die Beleuchtung sei ein Zeichen der Offenheit und solle das muslimische Leben in München sichtbarer machen.

Die beiden Veranstaltungen zeigten unterschiedliche Herangehensweisen an das Fest: Während die große Feier in Stuttgart logistische Herausforderungen mit sich brachte, setzte München mit einer symbolträchtigen Geste auf öffentliche Wertschätzung und Integration.

Die Ramadan-Feier in Stuttgart führte zu stundenlangen Verkehrsbehinderungen, die nur durch Polizeieinsätze behoben werden konnten. Die Lichtprojektion in München hingegen war eine sichtbare Solidaritätsbekundung mit der muslimischen Gemeinschaft. Beide Städte begingen das Festende auf eine Weise, die ihre lokalen Prioritäten und Besonderheiten widerspiegelte.

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