Rasender Audi-Fahrer flieht mit 150 km/h vor Polizei – Verfolgung endet im Feld
Corinna SchinkeRasender Audi-Fahrer flieht mit 150 km/h vor Polizei – Verfolgung endet im Feld
Rasender Audi-Fahrer flieht vor Polizei – Verfolgung auf der B 292 endet im Geländeeinsatz
Ein 53-jähriger Audi-Fahrer versuchte am Samstagnachmittag, bei einer Verkehrskontrolle auf der B 292 bei Waibstadt vor der Polizei zu fliehen. Die Verfolgungsjagd endete erst, nachdem der Mann mit einer Reihe riskanter Ausweichmanöver gescheitert war.
Auslöser war die Weigerung des Fahrers, bei einer Routinekontrolle anzuhalten. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h raste der Audi die Bundesstraße entlang. An einer Stelle versuchte der Fahrer nach links abzubiegen, musste den Versuch jedoch abbrechen, weil ein Fahrzeug an einer roten Ampel stand. Ein abbiegender Bus versperrte ihm daraufhin die geradeaus führende Spur.
In seiner Verzweiflung bog der Mann auf einen nahegelegenen Feldweg ein. Doch Metallpfosten blockierten die Strecke, sodass das Fahrzeug zum Stehen kam. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Fahrer einen gefälschten Führerschein vorgelegt hatte.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Mann keinen gültigen Führerschein besaß und angeblich an einem illegalen Straßenrennen beteiligt gewesen sein soll. Gegen die Halterin des Audi wird nun wegen Überlassens des Fahrzeugs an eine Person ohne Fahrberechtigung ermittelt. Den Behörden zufolge werden dem Fahrer mehrere Straftaten vorgeworfen, darunter Fahren ohne Führerschein, Urkundenfälschung und die Teilnahme an nicht genehmigten Autorennen.
Der Mann bleibt wegen mehrerer Vorwürfe in Untersuchung. Die Polizei bestätigte, dass bei der Verfolgung niemand verletzt wurde. Der Fall wird in den kommenden Wochen juristisch weiterverfolgt.






