Schwerverletzter nach E-Bike-Sturz in Ulm: Polizei warnt vor Kopfverletzungen ohne Helm
Nuray PlathSchwerverletzter nach E-Bike-Sturz in Ulm: Polizei warnt vor Kopfverletzungen ohne Helm
Schwerverletzter nach Sturz mit E-Bike in Ulm
Ein 68-jähriger Mann erlitt am Dienstagnachmittag in Ulm schwere Kopfverletzungen, nachdem er von seinem E-Bike gestürzt war. Der Unfall ereignete sich gegen 16:45 Uhr in der Alten Holzhäuser Straße, als der Fahrer mit einer Hecke in Kontakt geriet. Die Polizei ruft im Rahmen ihrer laufenden Sicherheitskampagne nun erneut dazu auf, beim Radfahren stets einen Helm zu tragen.
Der Mann verlor die Kontrolle über sein E-Bike, nachdem der Lenker die Hecke gestreift hatte. Er stürzte zu Boden und schlug mit dem Kopf auf der Straße auf. Der Rettungsdienst brachte ihn mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, während das E-Bike selbst nur leichte Schäden davontrug.
Die Polizei Uhingen hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Die Behörden betonen, dass Kopfverletzungen etwa die Hälfte aller tödlichen Radunfälle in Deutschland ausmachen. Rund ein Drittel der jährlich rund 70.000 verletzten Radfahrer erleidet ein Schädel-Hirn-Trauma. Allein 2023 wurden bundesweit 26.057 Menschen bei Unfällen mit E-Bikes verletzt oder getötet.
Um die Risiken zu verringern, wirbt die Polizei für die Kampagne "Schütz, was dich schützt!", die das Tragen von Helmen fördert. Weitere Informationen gibt es auf der Polizeiseite unter www.polizei-bw.de oder über das Polizepräsidium Ulm unter [email protected].
Der Unfall unterstreicht die Gefahren, denen Radfahrer – besonders ohne Schutzausrüstung – ausgesetzt sind. Die Polizei weist weiterhin darauf hin, dass Helme das Risiko lebensbedrohlicher Verletzungen deutlich senken können. Die genauen Umstände des Sturzes werden noch untersucht.






