27 March 2026, 04:33

Serie beunruhigender Vorfälle hält Polizei in Baden-Württemberg in Atem

Eine Gruppe von Menschen mit Helmen fährt nachts auf beleuchteter Stadtstraße mit dem Fahrrad.

Serie beunruhigender Vorfälle hält Polizei in Baden-Württemberg in Atem

Polizei in Baden-Württemberg mit Reihe beunruhigender Vorfälle konfrontiert

Am Dienstag hatte die Polizei in Baden-Württemberg mit einer Serie besorgniserregender Zwischenfälle zu tun. Gemeldet wurden sexuelle Belästigungen, Brandstiftung und Verkehrsunfälle in mehreren Städten. Die Behörden ermitteln nun in mehreren Fällen, wobei einige Tatverdächtige noch flüchtig sind.

In Tübingen exponierte sich ein Mann auf einem dunklen oder olivgrünen Rennrad am Dienstagnachmittag vor einer Radfahrerin. Der etwa 40-jährige Verdächtige sprach die Frau zunächst an, bevor er sich bewusst außerhalb seiner Shorts entblößte. Noch am selben Abend kam es in Lichtenwald-Hegenlohe zu einem ähnlichen Vorfall, als ein weiterer Radfahrer sich vor einer Frau exponierte. Die Polizei vermutet, dass derselbe Mann bereits früher am Tag eine zweite Frau angesprochen haben könnte.

Unterdessen wurde in Esslingen ein Seifenspender in einer örtlichen Schule in Brand gesetzt, wodurch ein Schaden in Höhe mehrerer hundert Euro entstand. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, die genauen Umstände werden jedoch noch untersucht.

In Oberesslingen richtete ein 28-jähriger Mann einen Sachschaden von 7.000 Euro an, bevor er die hinzugerufenen Polizeibeamten angriff. Bei der Auseinandersetzung wurde er schließlich festgenommen. Unabhängig davon löste ein 47-Jähriger in Kirchheim durch Einschlafen beim Kochen einen Feueralarm aus.

Auch im Straßenverkehr gab es mehrere Vorfälle: In Wendlingen verletzte sich am Dienstagnachmittag ein Radfahrer bei einem Zusammenstoß. Zudem wurde in Mössingen ein Kind bei einem separaten Verkehrsunfall leicht verletzt.

Die Polizeidirektion Reutlingen, zuständig für die Revieren in Esslingen und Tübingen, hat ihre Maßnahmen gegen sexuelle Belästigung und Exhibitionismus verstärkt. Aktuelle Fälle – darunter Sexualdelikte und Erregung öffentlichen Ärgernisses aus dem März 2026 – führten bereits zu Zeugenaufrufen, Fahndungen und vorläufigen Festnahmen.

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Die Ermittlungen, insbesondere zu den sexuellen Belästigungen durch den Radfahrer, laufen weiter. Die Bevölkerung wird aufgefordert, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden. Zudem rief die Polizei die Bürger nach den Brandstiftungen und Verkehrsunfällen zur erhöhten Wachsamkeit auf.

Quelle