19 March 2026, 14:38

Skandal an Uni Freiburg: Ex-Berater filmte jahrelang Frauen heimlich in Hunderten Fällen

Ein Klassenraum mit Schülerinnen und Schülern, die Gesichtsmasken tragen und auf Bänken sitzen oder stehen, mit Büchern auf den Tischen, Fenstern, einer Tür, einer Decke mit Lampen und Ventilatoren im Hintergrund.

Skandal an Uni Freiburg: Ex-Berater filmte jahrelang Frauen heimlich in Hunderten Fällen

Ein erschütternder Skandal um versteckte Kameraaufnahmen erschüttert die Universität Freiburg, nachdem ein ehemaliger akademischer Berater über 15 Jahre lang Frauen heimlich gefilmt haben soll. Der Fall betrifft Hunderte von Opfern, wobei Aufnahmen sowohl in privaten Räumen als auch in Universitätsgebäuden gemacht wurden. Nun stehen die Behörden in der Kritik, wie der Missbrauch so lange unentdeckt bleiben konnte.

Der Skandal kam ans Licht, nachdem der Ex-Berater jahrelang heimlich gefilmt hatte. Zwar sind die genauen Opferzahlen noch unklar, doch Berichten zufolge sind mehrere hundert Frauen betroffen. Viele der Aufnahmen entstanden in Räumlichkeiten der Universität, was ernste Fragen zur institutionellen Aufsicht aufwirft.

Die Landtagsabgeordnete Nadyne Saint-Cast fordert eine lückenlose Aufklärung der Versäumnisse, die es ermöglichten, dass der Missbrauch über Jahre unbemerkt blieb. Sie setzt sich für strengere Schutzmaßnahmen, klarere Meldestrukturen und bessere Präventionsstrategien ein, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Die Universität hat die Schwere des Falls eingeräumt und versprochen, mit der Campus-Gemeinschaft an internen Reformen zu arbeiten. Das Vertrauen in die Institution ist schwer erschüttert, und die Forderungen nach mehr Transparenz und Unterstützung für die Opfer werden lauter.

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Saint-Cast kritisiert die Universität zudem scharf dafür, nicht genug für den Schutz von Studierenden und Mitarbeitenden getan zu haben. Sie besteht darauf, dass konkrete Schritte notwendig sind, um das Vertrauen wiederherzustellen und weiteren Schaden zu verhindern.

Die Universität Freiburg steht nun unter Druck, nachhaltige Veränderungen als Reaktion auf den Skandal umzusetzen. Die Ermittlungen werden klären müssen, wie der Missbrauch so lange andauern konnte und welche Maßnahmen künftige Verstöße verhindern können. Der Fall unterstreicht die dringende Notwendigkeit stärkerer Schutzmechanismen an akademischen Einrichtungen.

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