Solaris sichert 140 Millionen Euro und bekommt neuen CEO nach SBI-Übernahme
Friedrich-Wilhelm WerneckeSolaris sichert 140 Millionen Euro und bekommt neuen CEO nach SBI-Übernahme
Solaris, Europas führende Plattform für Embedded Finance, hat eine Finanzierungsrunde über 140 Millionen Euro abgeschlossen. Die im Februar 2025 gesicherte Investition brachte der japanischen SBI-Gruppe die Mehrheit an dem Unternehmen ein. Im Rahmen der neuen strategischen Ausrichtung wurden zudem Veränderungen in der Führungsetage bekannt gegeben.
Die Kapitalerhöhung markiert einen bedeutenden Wandel für Solaris, da SBI nun die Kontrolle über das Unternehmen übernommen hat. Yoshitaka Kitao, Vorstandsvorsitzender von SBI Holdings, betonte die strategische Bedeutung der Plattform und ihr Wachstumspotenzial in ganz Europa.
Parallel zur Investition hat Solaris seine Führungsebene umstrukturiert. Steffen Jentsch, ehemaliger CIO und CPO des Online-Brokers flatexDEGIRO, übernimmt als neuer CEO die Nachfolge von Carsten Höltkemeyer, der das Unternehmen nach Jahren im Amt Ende 2025 verlassen wird. Auch Ansgar Finken scheidet als Chief Risk Officer aus, seine Position übernimmt Matthias Heinrich.
Yasuhiro Fujiki, Vorsitzender des Aufsichtsrats, würdigte die Verdienste von Höltkemeyer und Finken. Das neue Management-Team konzentriert sich nun auf die Skalierung des Geschäfts bei gleichzeitiger Einhaltung der regulatorischen Vorgaben in den europäischen Märkten.
Mit frischem Kapital und einer neu aufgestellten Führung bereitet sich Solaris auf die nächste Wachstumsphase vor. Das Unternehmen will seine Embedded-Finance-Dienstleistungen ausbauen und dabei hohe Compliance-Standards wahren. Die Veränderungen folgen auf den Mehrheitserwerb durch SBI und unterstreichen den ambitionierten Kurs hin zu einer stärkeren Präsenz in Europa.






