19 March 2026, 20:26

Sportministerkonferenz fordert mehr Bewegung für Kinder und Gleichberechtigung im Wintersport

Ein Buchumschlag mit dem Titel "Sport in Europa" mit leuchtenden Farben, detaillierten Designs und olympischen Symbolen aus europäischen Spielen.

Sportministerkonferenz fordert mehr Bewegung für Kinder und Gleichberechtigung im Wintersport

Die 53. Sportministerkonferenz (SMK) fand auf Norderney statt und wurde von Theresa Schopper, der Sportministerin Baden-Württembergs, geleitet. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Gründung eines unabhängigen Zentrums für sicheren Sport, neue Fördermittel für Spitzensportler:innen sowie die Kritik an der Nichtberücksichtigung der Nordischen Kombination der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina.

Wichtige Beschlüsse betrafen die finanzielle Unterstützung von Sportvereinen und Maßnahmen zur Steigerung der Bewegung bei Kindern und Jugendlichen.

Eröffnet wurde die Konferenz von Theresa Schopper, die einen kulturellen Wandel forderte, um mehr Bewegung im Alltag von Kindern zu verankern. Sie rief zu einem Nationalen Aktionsplan zur Förderung von Sport und Bewegung auf. Andy Grote, Hamburger Sportsenator, unterstrich die Dringlichkeit und plädierte für schnelle Maßnahmen, um die Teilhabe junger Menschen am Sport zu erhöhen.

Armin Schuster, Sächsischer Staatsminister für Sport, kritisierte scharf den Ausschluss der Frauen-Nordischen Kombination von den Spielen 2026. Er verwies auf die dynamische Entwicklung der Disziplin, die bereits 2021 bei den FIS-Weltmeisterschaften eingeführt wurde und 2026 ihr Olympiapremiere feiern soll. Schuster lobte zudem den Erfolg der Initiative "Jugend trainiert"*, die Nachwuchsathlet:innen fördert.

Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport im Bund, kündigte die Pläne für das neue Zentrum für sicheren Sport an. Sie betonte zudem das Sportfördergesetz und die Schaffung einer Elitesport-Agentur, um den Leistungssport zu stärken. Schuster unterstützte diese Vorhaben und forderte eine zügige Verabschiedung des Fördergesetzes.

Daniela Behrens, Niedersächsische Sportministerin, schloss die Konferenz mit einem Dank an die Teilnehmenden. Sie hob die Beschlüsse zur Einrichtung des Zentrums für sicheren Sport sowie zur Verbesserung der finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Vereine hervor. Themen waren zudem steuerliche Fragen für Sportorganisationen und die Vorbereitungen auf Großveranstaltungen.

Die Konferenz endete mit klaren Zusagen: Die Förderung des Jugend- und Spitzensports soll ausgebaut, die Gleichberechtigung im Wintersport vorangetrieben werden. Das Zentrum für sicheren Sport und das Sportfördergesetz werden nun umgesetzt – die Minister:innen drängen auf eine schnelle Umsetzung. Als nächste Schritte stehen die Ausarbeitung des Nationalen Aktionsplans und die Finalisierung der rechtlichen Grundlagen für Vereine an.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle