Strenge Grenzkontrollen vor Champions-League-Finale in München stoppen Risikofans
Corinna SchinkeStrenge Grenzkontrollen vor Champions-League-Finale in München stoppen Risikofans
Vor dem Champions-League-Finale in München richteten die Behörden am Grenzübergang Iffezheim eine Kontrollstelle ein. Das Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand fand am 31. Mai statt. Beamte führten während der Anreise der Fans Überprüfungen durch.
Im Rahmen der Maßnahme beschlagnahmte die Polizei verbotene Gegenstände und wies mehrere Personen zurück.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg leitete die Kontrollen mit Unterstützung von Bereitschaftseinheiten und Spezialkräften. Im Fokus standen dabei der Grenzübergang Iffezheim sowie weitere Einreisewege für anreisende Fans. Die Beamten durchsuchten Fahrzeuge und Reisende nach verbotenen Gegenständen.
Dabei wurden Pyrotechnik, vermummungsfähige Kleidung und andere illegale Gegenstände sichergestellt. Vier Personen wurde nach einer Risikobewertung die Einreise verweigert. Zudem deckten die Kontrollen Verstöße gegen das Cannabiskonsumgesetz und das Waffengesetz auf.
Polizeidirektor Tobias Lehmann koordinierte den Einsatz und bezeichnete die Maßnahme im Nachhinein als gut organisiert und effektiv. In den offiziellen Berichten wurden keine zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen durch die Deutsch-Französische Gemeinsame Einsatzgruppe verzeichnet.
Die Kontrollstelle in Iffezheim war Teil umfassender Überprüfungen an Grenzübergängen und Bahnverbindungen. Die Behörden zogen gefährliche Gegenstände aus dem Verkehr und verhinderten die Einreise von Risikopersonen. Das Finale in München verlief unter erhöhten, aber routinemäßigen Sicherheitsvorkehrungen.






