11 May 2026, 04:25

Strom wird günstiger – doch Gaspreise drohen bald zu explodieren

Diagramm, das die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten über die Zeit zeigt, mit einer blauen Linie, die sinkende Preise und einer grünen Linie, die steigende Preise anzeigt.

Strom wird günstiger – doch Gaspreise drohen bald zu explodieren

Strompreise in Deutschland sinken – doch Gasrechnungen könnten bald steigen

Die Strompreise in Deutschland sind erstmals wieder gesunken und entlasten damit die Verbraucher. Doch bei den Gaskosten könnte es in den kommenden Monaten noch zu Belastungen kommen. Die Bundesnetzagentur warnt, dass neue Verträge die Ausgaben für Haushalte weiter in die Höhe treiben könnten.

Der Rückgang der Strompreise ist vor allem auf ein Überangebot zurückzuführen, insbesondere durch erneuerbare Energien. Bei geringer Nachfrage führt dieser Überschuss mitunter sogar zu negativen Börsenpreisen. Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, schlägt als Lösungsansätze den Ausbau von Speicherkapazitäten oder den direkten Marktverkauf von Ökostrom statt festen Einspeisevergütungen vor.

Bei Gas bleibt die Lage dagegen ungewiss. Zwar sind die meisten Haushalte derzeit noch durch Preisgarantien mit einer Laufzeit von zwölf Monaten oder länger abgesichert, doch Müller schließt nicht aus, dass die Kosten nach Ablauf dieser Verträge steigen könnten. Gleichzeitig betonte er, wie wertvoll Gas als Ressource bleibt, und rief die Verbraucher zu sparsamem Umgang auf.

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Eine regulatorische Intervention gegen negative Strompreise schloss Müller nicht aus. Seine Behörde beobachte den Markt genau und behalte sich vor, bei Bedarf einzugreifen.

Der Rückgang der Stromkosten spiegelt die wachsende Abhängigkeit Deutschlands von günstigen erneuerbaren Energien wider. Doch Gaskunden müssen sich möglicherweise auf höhere Rechnungen einstellen, sobald ihre aktuellen Verträge auslaufen. Die Bundesnetzagentur prüft weiterhin Maßnahmen, um die Energiemärkte zu stabilisieren – und wirbt für einen verantwortungsvollen Verbrauch.

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