Stuttgarter Polizei blitzt 524 Raser – 37 verlieren sofort den Führerschein
Nuray PlathStuttgarter Polizei blitzt 524 Raser – 37 verlieren sofort den Führerschein
Die Polizei in Stuttgart hat im Rahmen einer europaweiten Verkehrskontrollaktion Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Innerhalb einer Woche registrierten die Beamten Hunderte von Verstößen, wobei einige Autofahrer mit schweren Strafen rechnen müssen. Die Aktion fand vom 5. bis 11. August 2024 im Rahmen der ROADPOL-Initiative statt.
Während der sieben Tage langen Kampagne wurden 524 Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Davon verlieren 37 wegen der Schwere ihrer Vergehen nun ihren Führerschein. Gegen alle Betroffenen werden formelle Anklagen erhoben.
Der extremste Fall im innerstädtischen Bereich betraf einen Autofahrer, der in einer 40er-Zone mit 104 km/h unterwegs war. Außerhalb geschlossener Ortschaften wurde ein Fahrer mit 160 km/h in einer 80er-Zone gemessen – der schwerwiegendste Verstoß auf Landstraßen.
Die Stuttgarter Polizei arbeitete während der ROADPOL-Verkehrskontrollwoche mit anderen europäischen Behörden zusammen. Ziel der Aktion war es, gefährliches Fahrverhalten zu reduzieren und die Verkehrssicherheit auf dem gesamten Kontinent zu erhöhen.
Bei den Kontrollen wurden 524 Geschwindigkeitsverstöße dokumentiert, in 37 Fällen erfolgte sofort ein Fahrverbot. Alle Täter müssen nun mit juristischen Konsequenzen rechnen. Die Behörden betonen, wie wichtig die Einhaltung von Tempolimits ist, um Unfälle zu vermeiden.






