Tarifabschluss bringt höhere Löhne für 300.000 Beschäftigte in Baden-Württemberg
Friedrich-Wilhelm WerneckeTarifabschluss bringt höhere Löhne für 300.000 Beschäftigte in Baden-Württemberg
Ein neuer Tarifabschluss für Beschäftigte im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs
Nach wochenlangen Warnstreiks und monatelangen Verhandlungen steht ein neuer Tarifvertrag für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs. Rund 300.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren von der Einigung und erhalten höhere Löhne.
Die Gespräche hatten Anfang Dezember begonnen, nachdem es wiederholt zu Arbeitsniederlegungen gekommen war. Nach intensiven Verhandlungen einigten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf einen Kompromiss. Die Lohnerhöhungen werden über einen Zeitraum von 27 Monaten schrittweise umgesetzt und enden am 31. Januar 2028.
Direkt von der Vereinbarung profitieren etwa 110.000 Angestellte in der Region. Weitere 194.000 Beamtinnen und Beamte erhalten indirekte Verbesserungen. Betroffen sind unter anderem rund 10.000 Beschäftigte in den sieben psychiatrischen Landeszentren des Bundeslands.
Die am schlechtesten bezahlten Mitarbeiter erhalten mindestens 100 Euro mehr pro Monat, Nachwuchskräfte sogar 150 Euro zusätzlich. Maike Schollenberger, Landeschefin der Gewerkschaft Verdi, begrüßte das Ergebnis. Sie betonte, dass die Löhne nun an die kommunalen Tariftrends angepasst seien und reale Steigerungen brächten.
Der Abschluss bringt tausenden Beschäftigten in Baden-Württemberg finanzielle Entlastung. Die Gehälter steigen schrittweise bis Anfang 2028 an. Gleichzeitig beendet die Einigung die jüngste Welle von Streiks, die den öffentlichen Dienst beeinträchtigt hatten.
Procedural steps and election delay affect agreement timeline
The agreement requires formal union approval by 13 March 2026. A state election on 8 March 2026 will delay implementation for civil servants. Advance payments aim to begin before summer:
- Union ratification deadline: 13 March 2026
- Civil servant transfer delayed by election
- Summer 2026 target for initial payments






