Uli Borowka packt aus: Wie er als Ex-Profi die Alkoholsucht besiegte
Friedrich-Wilhelm WerneckeUli Borowka packt aus: Wie er als Ex-Profi die Alkoholsucht besiegte
Ehemaliger Bundesliga-Profi Uli Borowka, genannt „Die Axt“, spricht in Salzgitter über seinen Kampf gegen Alkoholsucht
Der frühere Bundesliga-Fußballer Uli Borowka, der den Spitznamen „Die Axt“ trägt, hat kürzlich vor Schülern in Salzgitter über seinen Kampf mit der Alkoholsucht gesprochen. Die Veranstaltung lockte zahlreiche Besucher an – viele stellten sich nach seinem Vortrag für Autogramme und Selfies an. Die Organisatoren hoffen, dass das Programm auch in den kommenden Jahren fortgeführt wird.
Die Veranstaltung wurde von einer Gruppe lokaler Einrichtungen organisiert, darunter die AWO Braunschweig, zwei Schulen und der Präventionsrat Salzgitter. Finanzielle Unterstützung kam von der BKK Salzgitter und der BKK Public.
Während des Gesprächs berichtete Borowka offen über seine Alkoholprobleme und seinen Weg in ein Leben ohne Sucht. Dabei bezog er sich auch auf sein Buch „Vollgas: Mein Doppelleben als Fußballprofi“, um auf die Gefahren einer Abhängigkeit aufmerksam zu machen. Die Schüler fragten ihn unter anderem nach seinen Trinkgewohnheiten, seiner Rolle als Vater und wie er es geschafft hat, die Sucht zu überwinden.
Borowka warnte davor, dass eine Abhängigkeit den Blickwinkel eines Menschen verengt, und ermutigte die jungen Zuhörer, ihr eigenes Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen. Nach seinem Vortrag bildeten sich lange Schlangen, da viele Teilnehmer Fotos und Autogramme wollten. Sowohl Lehrer als auch Schüler äußerten sich im Nachhinein begeistert über die Idee, das Programm zu wiederholen.
Die Suchtberatung AWO-Salto steht allen zur Verfügung, die Hilfe bei Abhängigkeitsproblemen benötigen.
Die Veranstaltung brachte Schulen, Gesundheitseinrichtungen und lokale Initiativen zusammen, um das Bewusstsein für Suchtgefahren zu schärfen. Borowkas persönliche Geschichte gab den Schülern einen direkten Einblick in die Risiken einer Alkoholabhängigkeit. Unterstützungsangebote wie Beratungsstellen bleiben für Betroffene weiterhin zugänglich.






