17 June 2026, 19:46

Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?

Vor der Veröffentlichung verboten: Deutschland lehnt Krimi-Film über Migranten ab

Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?

Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland blockiert

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der jüngste Film von Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Entscheidung folgte, nachdem die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) dem Werk keine Altersfreigabe erteilte. Ohne diese Einstufung darf der Film weder in Kinos gezeigt, im Fernsehen ausgestrahlt noch auf großen Streaming-Plattformen verbreitet werden.

In der Hauptrolle spielt Armie Hammer den Sanders, einen Mann, der angesichts steigender Straßenkriminalität das Recht in die eigene Hand nimmt. Boll erklärt, die Handlung orientiere sich an realen Kriminalfällen in Deutschland und solle Sicherheitsprobleme in ganz Europa aufzeigen. Laut seinen Aussagen enthält der Film Szenen mit jugendlichen Migranten als Massenvergewaltiger – ein Thema, das er mit Kriminalstatistiken begründet, die eine Überrepräsentation von Ausländern bei schweren Straftaten wie Mord, Vergewaltigung und Messerattacken belegen.

Boll wirft der FSK vor, den Jugendschutz als Vorwand zu nutzen, um den Film zu unterdrücken. Die Sperre sei politisch motiviert, so der Regisseur, und stehe im Zusammenhang mit der Darstellung von Migranten als Täter. Gleichzeitig betont er, dass das Gewaltniveau des Films dem von etablierten Action-Reihen wie John Wick oder The Equalizer entspreche, die in Deutschland ohne Einschränkungen erschienen seien.

Ohne Altersfreigabe bleibt Citizen Vigilante deutschen Zuschauern über herkömmliche Kanäle vorenthalten. Boll beharrt darauf, dass der Film reale gesellschaftliche und sicherheitspolitische Herausforderungen thematisiere – doch ob er jemals veröffentlicht wird, bleibt ungewiss. Der Streitfall wirft grundsätzliche Fragen zu Zensur, Repräsentation und der Rolle von Filmprüfstellen auf.

Quelle