Wadephul sieht Fortschritt im US-Iran-Abkommen – warnt aber vor langen Verhandlungen
Nuray PlathWadephul sieht Fortschritt im US-Iran-Abkommen – warnt aber vor langen Verhandlungen
Außenminister Johann Wadephul hat sich zum jüngsten US-Iran-Abkommen geäußert und dieses als Fortschritt bezeichnet, zugleich aber vor langen Verhandlungen in der Zukunft gewarnt. Seiner Ansicht nach könnte die Vereinbarung den Weg für eine politische Lösung der iranischen Atomambitionen ebnen.
Die USA und der Iran bereiten sich nun auf direkte Gespräche vor – ein Wandel gegenüber den früheren Verhandlungen, die über Vermittler wie Pakistan und Katar geführt worden waren. Der Iran hat die Gefahr einer existenziellen Krise durch den wachsenden militärischen und wirtschaftlichen Druck anerkannt, was die Entscheidung zur Aufnahme von Verhandlungen beschleunigt hat.
Wadephul erwartet, dass das Abkommen am kommenden Freitag offiziell unterzeichnet wird. Trotz des positiven Schritts betonte er, dass die Debatten über die iranische Atomaufrüstung noch erhebliche Zeit in Anspruch nehmen werden.
Die Vereinbarung markiert einen Strategiewechsel zwischen den beiden Ländern. Direkte Gespräche könnten zwar den Fortschritt beschleunigen, doch Wadephul macht deutlich, dass eine Lösung des iranischen Atomprogramms nicht schnell erreicht sein wird. Die Unterzeichnung am Freitag wird diese neue Phase der diplomatischen Annäherung formal besiegeln.






