Warum 96 % der Autofahrer im Kreisverkehr falsch blinken – und wie es richtig geht
Nuray PlathWarum 96 % der Autofahrer im Kreisverkehr falsch blinken – und wie es richtig geht
Kreisverkehre senken die Unfallraten um bis zu 75 % im Vergleich zu herkömmlichen Kreuzungen. Dennoch haben viele Autofahrer weiterhin Probleme mit dem korrekten Blinken in ihnen. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass 96,1 % der Befragten überzeugt sind: Richtiges Blinken ist entscheidend für die Sicherheit.
Die Regeln für das Blinken in Kreisverkehren sind zwar einfach, werden aber oft missachtet. Fahrende sollten beim Einfahren niemals den Blinker setzen, da dies Fußgänger und Radfahrer irreführen kann. Stattdessen muss das Blinklicht erst beim Verlassen des Kreisverkehrs aktiviert werden – idealerweise etwa eine halbe Fahrzeuglänge vor der Ausfahrt. Diese frühzeitige Ankündigung hilft anderen Verkehrsteilnehmern, die Bewegung vorherzusehen.
Trotz klarer Vorgaben blinken über 30 % der Autofahrer falsch oder gar nicht. Falsche oder fehlende Blinkzeichen gehören zu den häufigsten Ursachen für Beinahe-Unfälle in Kreisverkehren. Bei Verstößen können Behörden ein Verwarnungsgeld von zehn Euro verhängen.
Städte wie München, Hamburg und die Region Stuttgart haben das Problem mit gezielten Kampagnen angegangen. Zwischen 2021 und 2026 führten sie LED-gesteuerte Hinweissysteme und Aufklärungsprogramme für Fahrende ein. Polizeiliche Unfallstatistiken zeigten einen Rückgang der Vorfälle um 30 %, während Umfragen eine bessere Regelbefolgung unter den Autofahrern bestätigten.
Fahrzeuge im Kreisverkehr haben zwar immer Vorfahrt, doch klare Kommunikation bleibt entscheidend. Richtiges Blinken verringert Verwirrung und erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Kampagnen in Großstädten haben bereits bewiesen: Mehr Bewusstsein führt zu weniger Unfällen.
New October 2025 data reveals 226,900 accidents and 222 fatalities, highlighting ongoing roundabout risks
Official statistics for October 2025 show 226,900 traffic accidents nationwide, with 222 fatalities recorded. This represents a 2% increase in accidents compared to the previous year. Key findings include:
- 222 fatalities reported, a 9% rise from October 2024
- 30,500 injuries recorded, down 2% year-on-year
- 2,300 roundabout-related incidents documented in regional police reports






