18 April 2026, 08:27

Warum deutsche Büros am 10. Februar die "blöde Nuss" feiern

Cartoon-Illustration eines Mannes in Zylinder und Frack, der vor einer Menge steht, mit einem Pfahl und einem Zaun im Hintergrund, beschriftet mit "Aprilscherztag" unten.

Warum deutsche Büros am 10. Februar die "blöde Nuss" feiern

Jedes Jahr am 10. Februar begehen deutsche Büros einen ungewöhnlichen Feiertag: den Tag der blöden Nuss. Die skurrile Tradition begann 2015, erfunden von einer Marketingagentur nach einem besonders frustrierenden Arbeitstag. Seitdem hat sie sich für einige Unternehmen im ganzen Land zu einer lockeren Feier entwickelt.

Erfunden wurde der Feiertag von der viasion GmbH, einer Personalmarketing-Agentur mit Sitz in Wipperfürth. Das Datum wurde gewählt, um an den 10. Februar 2015 zu erinnern – einen Tag, an dem das Team mit endlosen Ärger im Büro konfrontiert war. Statt die Frustration zu verdrängen, machten sie daraus eine jährliche Veranstaltung.

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An diesem Tag nehmen sich Mitarbeiter von viasion und anderen teilnehmenden Firmen einen Moment Zeit, um ihre klugen Kollegen zu würdigen. Die Feier ist einfach: Die Angestellten teilen sich eine Tüte Nüsse, knabbern direkt daraus und reflektieren dabei über den Wert von Intelligenz am Arbeitsplatz. Trotz des scherzhaften Namens hat der Feiertag nichts mit Hans Hachenberg zu tun, der rheinischen Karnevalsfigur, die als "Doof Noß" bekannt ist.

Nun im neunten Jahr bleibt der Tag der blöden Nuss eine kleine, aber wachsende Tradition. Unternehmen, die mitmachen, nutzen den Anlass, um den Teamgeist und Humor im Büro zu stärken. Das Datum bleibt fest – der 10. Februar – und hält so den skurrilen Brauch jeden Winter am Leben.

Quelle