Wie Deutschlands Postleitzahlen von vier auf fünf Stellen wuchsen – und warum Zone 2 besonders ist
Mustafa TröstWie Deutschlands Postleitzahlen von vier auf fünf Stellen wuchsen – und warum Zone 2 besonders ist
Deutschlands Postleitzahlensystem hat sich seit seiner Einführung 1941 deutlich weiterentwickelt. Die Zone 2, zu der wichtige Regionen wie Hamburg und Niedersachsen gehören, umfasst heute 8.170 einzelne Postleitzahlen. Ein spezielles Suchtool hilft Nutzern, Leitwegdaten und Standortinformationen für dieses Gebiet zu finden.
Das System wurde 1941 unter der Deutschen Bundespost eingeführt. Richard Stücklen, damals Generalpostmeister, modernisierte den Dienst später maßgeblich. 1962 führte man vierstellige Postleitzahlen ein, was die Briefsortierung im gesamten Land vereinfachte.
Am 1. Juli 1993 erfolgte die Umstellung auf das heutige fünfstellige Format. Diese Änderung steigerte die Präzision bei der Zustellung und Standortverfolgung. Die Zone 2 erstreckt sich heute über Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie Teile von Mecklenburg-Vorpommern.
Auch größere Städte wie Görlitz und Bautzen gehören zu diesem Bereich. Mit dem Online-Suchtool der Deutschen Post AG lassen sich Postleitzahlen, Leitregionen und sogar Vektordaten für Kartenzwecke abrufen.
Das aktuelle System ermöglicht eine effiziente Brief- und Paketzustellung in Nord- und Ostdeutschland. Allein in Zone 2 gibt es 8.170 Postleitzahlen – das Suchtool bleibt für Unternehmen und Privatpersonen unverzichtbar. Das vor über 30 Jahren eingeführte fünfstellige Format optimiert bis heute die postalischen Abläufe.






