06 June 2026, 12:26

WM 2023 startet mit Rekordteilnehmern und wachsenden Kontroversen in drei Ländern

Was steht auf dem Spiel

WM 2023 startet mit Rekordteilnehmern und wachsenden Kontroversen in drei Ländern

Die Fußball-WM der Männer 2023 startet an diesem Donnerstag in drei Gastgeberländern: den USA, Kanada und Mexiko. Als größtes Sportereignis der Welt nimmt an diesem Turnier erstmals eine Rekordzahl von 48 Mannschaften teil – darunter die Debütanten Kap Verde, Curaçao und Jordanien. Doch hinter der Vorfreude zeichnen sich bereits Spannungen ab: um Zugang, Nachhaltigkeit und politische Fragen.

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Zum ersten Mal findet die Weltmeisterschaft in drei Ländern statt, jedes mit eigenen Herausforderungen. In den USA sorgen strenge Einreisebestimmungen für Kritik – selbst Spieler und Fans qualifizierter Teams sehen sich intensiven Kontrollen ausgesetzt. Kanada hingegen wird von manchen als offenerer und zivilerer Gegenpol zum zunehmend restriktiven Kurs seines Nachbarlands wahrgenommen.

In Mexiko zeigt sich der wachsende Bruch zwischen dem Fußball und seinen Anhängern besonders deutlich: Die Ticketpreise sind explodiert, viele treue Fans bleiben dadurch außerhalb der Stadien. Zudem steht der gigantische Umfang des Turniers im Widerspruch zu den Nachhaltigkeitsversprechen der FIFA – angesichts der eskalierenden Klimakrise werden die ökologischen Folgen zunehmend hinterfragt.

Abseits des Platzes halten die Diskussionen an. DFB-Sportdirektor Andreas Rettig wies Debatten über das Mitsingen der Nationalhymnen durch Spieler als Ablenkung zurück. Unterdessen haben die Veranstalter den vollständigen Spielplan veröffentlicht, der zum Download und Ausdruck bereitsteht. Die Medienberichterstattung läuft auf Hochtouren – allein die aktuelle Ausgabe widmet dem Turnier 14 Seiten, tägliche Updates sind geplant.

Das erweiterte Format mit 48 Teams markiert eine neue Ära für die WM und bringt frische Gesichter auf die weltweite Bühne. Doch mit Beginn der Spiele rücken auch die logistischen, politischen und ökologischen Belastungen des Turniers in den Fokus. Mit Partien in drei Ländern werden die kommenden Wochen nicht nur den Geist des Wettbewerbs, sondern auch die Entschlossenheit der Organisatoren auf die Probe stellen.

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