30 March 2026, 18:36

Würth-Gruppe knackt erstmals die 20-Milliarden-Euro-Marke im Jahr 2023

Liniengraph, der den Umsatzwachstum in Milliarden Dollar für die Vereinigten Staaten und China auf einem weißen Hintergrund zeigt.

Würth-Gruppe knackt erstmals die 20-Milliarden-Euro-Marke im Jahr 2023

Die Würth-Gruppe übersteigt erstmals 20 Milliarden Euro Umsatz

Die Würth-Gruppe, weltweit führend in Befestigungs- und Montagetechnik, hat im Jahr 2023 erstmals einen Umsatz von über 20 Milliarden Euro erzielt. Aus einem bescheidenen Schraubengeschäft hervorgegangen, beschäftigt das Unternehmen heute 88.500 Mitarbeiter und ist auf mehreren Kontinenten aktiv. Sein Erfolg ist eng mit Reinhold Würth verbunden, dem Unternehmer, der das kleine Familienunternehmen seines Vaters zu einem Industriegiganten formte.

Reinhold Würth übernahm vor Jahrzehnten das Schraubengeschäft seines Vaters und baute es zu einem globalen Konzern aus. Heute ist die Würth-Gruppe in Deutschland, Indien, China, Brasilien, Malaysia, den USA, der Schweiz und Italien präsent. 2022 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 19,95 Milliarden Euro, wobei das Segment Würth Industrie Service (ehemals Würth Industrial Network) 2,263 Milliarden Euro dazu beisteuerte.

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Obwohl er sich vor über 30 Jahren aus dem operativen Tagesgeschäft zurückgezogen hat, bleibt Würth bei strategischen Entscheidungen einflussreich. Bekannt für sein Verkaufstalent, engagierte er sich in zahlreichen Projekten und dokumentierte seine Karriere in detaillierten Tagebüchern – heute gelten sie als eine der umfassendsten Unternehmerbiografien Deutschlands.

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit ist Würth ein leidenschaftlicher Kunstsammler. Seine Sammlung umfasst über 20.000 Werke, die in Museen in ganz Deutschland und an Würth-Standorten weltweit ausgestellt sind. Die Region um den Firmensitz wird oft als Würth-Land bezeichnet – ein Zeichen für den tiefgreifenden Einfluss der Familie vor Ort.

Angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen rechnet der Konzern für 2024 mit rückläufigen Umsätzen. Unterdessen bereitet sich Reinhold Würth auf seinen 90. Geburtstag vor, den er im Kreis der Familie und mit einer Feierstunde in Künzelsau begehen wird.

Der Aufstieg der Würth-Gruppe vom kleinen Familienbetrieb zum 20-Milliarden-Konzern unterstreicht ihre Vorreiterrolle im Industriebedarf. Mit globalen Aktivitäten und einer großen Belegschaft bleibt das Unternehmen trotz wirtschaftlicher Belastungen ein zentraler Akteur. Reinhold Würths Erbe – in Wirtschaft wie Kultur – prägt weiterhin die Region und darüber hinaus.

Quelle