Zukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Friedrich-Wilhelm WerneckeZukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Verhandlungen über die Zukunft von Old Texas Town in Berlins Bezirk Spandau gescheitert
Die Gespräche über die Zukunft des Old Texas Town im Berliner Ortsteil Spandau sind gescheitert. Der Streit dreht sich um den Eigentümer des Geländes, die Firma Dr. Aldinger & Fischer, und das örtliche Bezirksamt. Eine Einigung über die Entwicklung des Western-Themenparks an der Paulsternstraße konnte nicht erzielt werden.
Der Eigentümer hatte eine fünfjährige Übergangsregelung für das Gelände vorgeschlagen. Das Bezirksamt lehnte dies ab und bot stattdessen an, eine ursprünglich vorgesehene Laufzeit von zwölf auf acht Jahre zu verkürzen. Beide Seiten blieben bei ihren Positionen.
Zudem drängte der Eigentümer auf eine mittelfristige gewerbliche Nutzung des Areals. Dies ist jedoch nach dem aktuellen Bebauungsplan nicht zulässig. Da das Bezirksamt sich weigerte, eine vorläufige Baugenehmigung zu erteilen, brachen die Verhandlungen schließlich zusammen.
Der Verein Old Texas Town möchte auf dem Gelände bleiben, doch sein Pachtvertrag ist abgelaufen. Das Bezirksamt bestreitet, rechtliche Sicherheit verweigert zu haben, und pocht auf eine verbindliche Planungsgrundlage. Nach dem Scheitern der Verhandlungen sieht sich der Verein nun mit einer Räumungsklage konfrontiert.
Das Scheitern der Gespräche bedeutet, dass die Zukunft von Old Texas Town weiter ungewiss bleibt. Eigentümer und Bezirksamt haben ihre Differenzen nicht ausräumen können. Der Verein muss sich nun vor Gericht mit der Räumungsklage auseinandersetzen.






