17 March 2026, 12:27

15-Jährige bei Mofa-Unfall nahe Ehingen leicht verletzt – Vorfahrtsfehler schuld

Gruppe von Menschen um ein verunglücktes Motorrad auf dem Seitenstreifen mit mehreren Fahrzeugen, darunter ein Lastwagen, im Hintergrund und Bäumen, Pfosten, Laternen und Schildern

15-Jährige bei Mofa-Unfall nahe Ehingen leicht verletzt – Vorfahrtsfehler schuld

15-Jährige auf Mofa bei Unfall nahe Ehingen leicht verletzt

Bei einem Zusammenstoß nahe Ehingen wurde am Donnerstag eine 15-jährige Mofa-Fahrerin verletzt. Der Unfall ereignete sich an der Kreuzung eines Wirtschaftswegs mit der Gamerschwanger Straße in der Nähe von Nasgenstadt. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, doch die Fahrerin kam mit leichten Verletzungen davon.

Beteiligt war ein 50-jähriger Ford-Fahrer, der der Mofa-Fahrerin die Vorfahrt nahm. Die Polizei bestätigte, dass der Autofahrer die Vorfahrtsregeln an der Einmündung missachtet habe. Trotz des Aufpralls erlitt das Mädchen nur leichte Verletzungen und musste nicht ins Krankenhaus.

Der Wirtschaftsweg, auf dem sich der Unfall ereignete, ist eigentlich nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Mofas freigegeben – die Mofa-Fahrerin hätte ihn jedoch nicht befahren dürfen. Sowohl das Auto als auch das Mofa mussten repariert werden, wobei die Kosten jeweils im unteren dreistelligen Bereich liegen.

Im Raum Ulm/Bodensee ist die Zahl der Mofa-Unfälle seit 2018 leicht rückläufig. Die Fallzahlen sanken von 152 im Jahr 2018 auf 138 im Jahr 2022, was auch auf den pandemiebedingt geringeren Verkehr zurückzuführen ist. Schwere Unfälle mit Mofas bleiben jedoch konstant und liegen durchschnittlich bei 10 bis 15 pro Jahr.

Die Ermittlungen zum Unfall dauern an, wobei die Polizei die Umstände des Vorfahrtsverstoßes prüft. Neben den leichten Verletzungen der Jugendlichen und den Fahrzeugschäden gab es keine weiteren unmittelbaren Folgen. Die regionalen Daten deuten auf einen leichten Rückgang der Mofa-Unfälle hin, während die Zahl der schweren Vorfälle weiterhin auf ähnlichem Niveau bleibt.

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