27 April 2026, 06:30

84 Millionen Euro für Wasserstoff-Forschungszentrum in Pfeffenhausen bewilligt

Großes industrielles Gebäude mit umfangreicher Rohrleitung, Solarmodulen auf dem Dach und Infrastruktur in der Umgebung, vor einem klaren blauen Himmel auf einem Hügel in Kalifornien.

84 Millionen Euro für Wasserstoff-Forschungszentrum in Pfeffenhausen bewilligt

Millionenförderung für Wasserstoff-Forschungszentrum in Pfeffenhausen

Das Wasserstoff-Technologie- und Anwendungszentrum (WTAZ) in Pfeffenhausen erhält einen deutlichen Finanzierungsschub. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder übergab am 10. Februar 2026 offiziell die Bewilligungen für 54 Millionen Euro an Bundesmitteln. Zudem sagte der Freistaat Bayern bis zu 30 Millionen Euro zu – ein wichtiger Meilenstein für die Wasserstoffforschung in der Region.

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Pfeffenhausen war bereits im September 2021 als einer von vier Standorten für das deutsche Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff ausgewählt worden. Das WTAZ wird sich auf die Entwicklung von Wasserstoffantrieben sowie Betankungstechnologien konzentrieren, darunter flüssiger, kryokomprimierter und gasförmiger Wasserstoff.

Die Mittel fließen in Forschung und Infrastruktur: Drei regionale Hochschulen erhalten 32 Millionen Euro für den Aufbau von Test- und Forschungseinrichtungen in einer wasserstofftauglichen Halle. Weitere 22 Millionen Euro gehen an zwei Wirtschaftskonsortien, die mit dem Bau der Testhalle sowie einer Verflüssigungsanlage für die Wasserstoffspeicherung beauftragt sind.

Die Wasserstoffversorgung des WTAZ übernimmt ein Fünf-Megawatt-Elektrolyseur der Hy2B Wasserstoff GmbH. Trotz der bewilligten Gelder sollen die Bauarbeiten jedoch frühestens Ende 2026 beginnen. An der Bekanntgabe der Förderung nahmen prominente Gäste teil, darunter Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Staatsminister Hubert Aiwanger und Staatsminister Christian Bernreiter.

Die gesamten 84 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln werden die Wasserstoffforschung in Bayern beschleunigen. Das WTAZ in Pfeffenhausen soll zu einem zentralen Knotenpunkt für die Erprobung und Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien werden. Nach der Inbetriebnahme wird das Zentrum Innovationen im Bereich saubere Energie und nachhaltige Mobilität vorantreiben.

Quelle