17 April 2026, 14:34

Baden-Württemberg sucht in Kanada nach KI- und Klimapartnern für die Zukunft

Eine Gruppe von Menschen in einem Klassenzimmer, die um einen Tisch sitzen und Laptops, Bücher und andere Gegenstände haben, die über Klimawandel diskutieren, wie es im Bildtitel angegeben ist.

Baden-Württemberg sucht in Kanada nach KI- und Klimapartnern für die Zukunft

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut führt baden-württembergische Delegation nach Kanada

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Baden-Württemberg, leitete am 15. Oktober 2023 eine Wirtschaftsdelegation mit rund 50 Mitgliedern nach Kanada. Die fünftägige Reise konzentriert sich auf zwei zentrale Themenbereiche: künstliche Intelligenz, drahtlose Mobilitätstechnologien und Klimainnovationen. In den Provinzen Ontario und Québec sucht die Gruppe nach Möglichkeiten, die bestehenden Beziehungen zu vertiefen und neue Partnerschaften zu knüpfen.

Erste Station der Delegation war Ontario mit einem Besuch in Toronto. Dort informierte sich die Ministerin im Vector Institute, einem führenden Zentrum für KI-Forschung, sowie im MaRS Discovery District, der als Inkubator für technologische und nachhaltige Innovationen gilt. Anschließend reiste die Gruppe nach Waterloo, um bei Enlighted by Siemens die erste klimaneutrale Gebäudelösung Kanadas zu besichtigen.

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An der University of Waterloo stand für Hoffmeister-Kraut der Austausch mit dem Climate Institute und dem Institute for Sustainable Energy auf dem Programm. Die Besuche sollten Kanadas Kompetenz in Klimatechnologien und nachhaltigen Lösungen verdeutlichen. Für die baden-württembergischen Unternehmen – spezialisiert auf digitale Vernetzung, KI und Elektromobilität – ist Kanada aufgrund seiner starken Forschungs- und Innovationsnetzwerke ein attraktiver Partner.

Am 18. Oktober setzte die Delegation ihre Reise in Montréal, Québec, fort. Die Schwerpunktthemen – künstliche Intelligenz, drahtlose Mobilität und Klimatechnologien – spiegeln die gemeinsamen Prioritäten beider Regionen wider. Durch den Dialog mit lokalen Expert:innen und Einrichtungen erhofft sich die Gruppe neue Erkenntnisse und mögliche Kooperationen.

Zum Abschluss der Reise steht die konkrete Umsetzung im Fokus: vertiefte Partnerschaften, Wissensaustausch und neue Geschäftsverbindungen. Die Delegation wird mit einem besseren Verständnis für Kanadas Fortschritte in den Bereichen KI, Mobilität und Klimaschutzlösungen nach Baden-Württemberg zurückkehren – eine Grundlage für mögliche gemeinsame Projekte in naher Zukunft.

Quelle