18 April 2026, 04:26

Stuttgarter Flughafen kämpft sich langsam aus der Pandemie-Krise

Gruppe von Menschen, die auf dem Flughafenboden sitzen und ein "Berlin wegen Klimakrise abgesagt"-Plakat halten, mit verstreuten Gegenständen und Rolltreppen im Hintergrund.

Stuttgarter Flughafen kämpft sich langsam aus der Pandemie-Krise

Flughafen Stuttgart erholt sich langsam von den Pandemie-Folgen

Die Passagierzahlen am Stuttgarter Flughafen steigen zwar wieder, doch die finanziellen Herausforderungen bleiben bestehen. Laut Angaben der Verantwortlichen wird mit einer vollständigen Erholung auf das Niveau vor der Corona-Krise erst bis Ende des Jahrzehnts gerechnet.

Vor der Pandemie verzeichnete der Flughafen im Jahr 2019 noch 12,7 Millionen Reisende, erzielte einen Umsatz von 300 Millionen Euro und einen Gewinn von 50,2 Millionen Euro. Die Krise führte jedoch zu einem drastischen Einbruch bei Passagieraufkommen und Einnahmen.

2022 nutzten nur noch 7 Millionen Fluggäste den Flughafen, der Umsatz sank auf 204 Millionen Euro. Das Jahr endete mit einem Verlust von 16,1 Millionen Euro. Selbst mit den für 2023 erwarteten 8,3 Millionen und 9 Millionen Passagieren im Jahr 2024 reichen diese Zahlen nicht aus, um die schwarze Null zu erreichen.

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Um die Finanzen zu stabilisieren, hat der Flughafen Stuttgart Kosten gesenkt und neue Einnahmequellen erschlossen. Dazu gehören die Vermietung ungenutzter Büroräume und Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Trotz dieser Bemühungen wird nicht vor 2028 bis 2030 mit einer vollständigen Erholung der Passagierzahlen gerechnet.

Die schrittweise Erholung schreitet zwar voran, und die Reisendenzahlen steigen Jahr für Jahr. Doch bis die Werte von vor der Pandemie wieder erreicht sind, wird es noch einige Zeit dauern. Die finanzielle Stabilität hängt in den kommenden Jahren maßgeblich von einem weiteren Anstieg des Passagieraufkommens ab.

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