EnBW revolutioniert Energieversorgung mit Wasserkraft, Geothermie und Brennstoffzellen
Nuray PlathEnBW revolutioniert Energieversorgung mit Wasserkraft, Geothermie und Brennstoffzellen
EnBW treibt Großprojekte voran, um erneuerbare Energien auszubauen und lokale Ökosysteme zu schützen. Das Unternehmen erweitert das Wasserkraftwerk Rheinfelden und fördert gleichzeitig Geothermie- und Brennstoffzellentechnologien. Diese Initiativen zielen darauf ab, Emissionen zu senken und tausende Haushalte mit sauberer Energie zu versorgen.
Am Wasserkraftwerk Rheinfelden werden die Arbeiten die Kapazität bis 2010/11 auf 100 Megawatt steigern. Die Erweiterung wird genug Strom für etwa 165.000 Haushalte liefern – das Vierfache der aktuellen Leistung. Im Vergleich zur Kohleverstromung spart das Projekt jährlich rund 600.000 Tonnen CO₂ ein. Um die Flussfauna zu schützen, entsteht zudem ein moderner Fischpass, der Fischen hilft, die Höhenunterschiede der Anlage zu überwinden.
Seit den 1980er-Jahren engagiert sich EnBW in der Geothermie. Aktuelle Projekte in Bad Urach, Bruchsal und Basel sollen künftig 8.000 Haushalte mit Wärme und Strom versorgen. Geothermie bietet eine zuverlässige, CO₂-freie Energiequelle, die unabhängig von Wetterbedingungen ist.
Seit 2005 fördert das Unternehmen zudem Brennstoffzellen-Heizsysteme in Baden-Württemberg. Bereits 17 Anlagen sind bei Kunden und Partnern im Einsatz und tragen zu einer nachhaltigeren Energieversorgung bei.
Mit der Einführung von Yello, der ersten bundesweiten Energiemarke Deutschlands, unterstreicht EnBW seinen Innovationsanspruch. Das Unternehmen verbindet Versorgungssicherheit mit klimafreundlichen Lösungen – stets mit Blick auf die gesellschaftliche Wirkung.
Die Erweiterung in Rheinfelden und die Geothermie-Projekte werden die Emissionen spürbar reduzieren und das Angebot an erneuerbaren Energien deutlich erhöhen. Durch Brennstoffzellentechnologie und ökologische Maßnahmen wie den Fischpass baut EnBW eine nachhaltigere Energiezukunft auf. Die Modernisierungen kommen direkt den Haushalten zugute und verringern die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.






