FC Bayern Frauen brechen Zuschauerrekord im dramatischen Barcelona-Duell
Corinna SchinkeFC Bayern Frauen brechen Zuschauerrekord im dramatischen Barcelona-Duell
Rekordkulisse beim FC Bayern: 31.000 Zuschauer erleben dramatisches Champions-League-Duell gegen Barcelona
Die Frauenmannschaft des FC Bayern München lockte mit ihrem Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona eine Rekordzahl von 31.000 Zuschauern in den Stadion. Die Partie bot hochdramatische Szenen – darunter eine Rote Karte, einen späten Ausgleichstreffer und die Platzverweise für eine Spielerin sowie den Trainer. Die defensive Ausrichtung der Bayern stand dabei im krassen Gegensatz zur vorherigen 1:7-Niederlage gegen denselben Gegner.
Barcelona ging bereits in der 8. Minute durch Ewa Pajor in Führung, nachdem Giulia Gwinn eine positionelle Schwäche gezeigt hatte. Die Münchnerinnen hielten jedoch defensiv deutlich besser stand als noch bei der deutlichen Niederlage im früheren Wettbewerbverlauf.
Die Partie nahm in der 69. Minute eine Wende, als Franziska Kett den Ausgleich erzielte. Pernille Harder hatte mit einer starken Vorlage den Weg zum Tor geebnet und dem FC Bayern damit wichtigen Auftrieb gegeben. Doch nur zehn Minuten später sah Kett nach einem Foul an Salma Paralluelos Zopf die Rote Karte – Schiedsrichterin Ivana Martincic bestätigte die Entscheidung auch nach VAR-Prüfung.
Die Frustration beim FC Bayern stieg weiter, als auch Trainer José Barcala wegen Protests des Platzes verwiesen wurde. Sowohl Barcala als auch Sportdirektorin Bianca Rech kritisierten im Nachhinein die Rote Karte gegen Kett. Trotz der Rückschläge zeigte sich Verteidigerin Gwinn optimistisch, was die Chancen der Bayern auf das Erreichen des Champions-League-Finals betrifft.
Am Ende sicherten sich die Münchnerinnen ein hart erkämpftes Unentschieden vor der größten Zuschauerzahl ihrer Champions-League-Geschichte. Die Roten Karten für Kett und Barcala werfen jedoch disziplinarische Fragen für das Rückspiel auf. Die deutlich verbesserte Defensive der Bayern lässt allerdings erwarten, dass sie im Hinblick auf die Revanche eine stärkere Herausforderung für Barcelona darstellen werden.






