24 March 2026, 20:29

Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe in Deutschland

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der Zuschüsse je Geschlechterfokus über die Zeit zeigt, begleitet von erklärendem Text.

Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe in Deutschland

Fünfzehn Migrantinnen aus sechs verschiedenen Ländern haben einen elfmonatigen Lehrgang begonnen, um sich für eine Karriere in der frühkindlichen Bildung zu qualifizieren. Das Programm Perspektive Pädagogik unterstützt sie dabei, die notwendigen Sprachkenntnisse und praktischen Erfahrungen für die Arbeit in deutschen Kitas und Schulen zu erwerben. Viele Teilnehmerinnen streben eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin an und tragen so zur Bewältigung des wachsenden Fachkräftemangels im pädagogischen Bereich bei.

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Die Frauen, die ursprünglich aus Kasachstan, Afghanistan, der Ukraine, Moldau, der Türkei und Syrien stammen, starteten ihre Qualifizierung Anfang 2026. Ihr Ziel ist es, das Sprachniveau C1 zu erreichen – eine Voraussetzung für die Aufnahme in pädagogische Studiengänge oder Erzieherausbildungen. Der Kurs orientiert sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen und stellt sicher, dass die Teilnehmerinnen die beruflichen Anforderungen erfüllen.

Neben Sprachunterricht bietet das Programm individuelle Coachings, Bewerbungstrainings und spezifische pädagogische Kurse an. Exkursionen vermitteln Einblicke in verschiedene Berufsfelder, darunter Sozialassistenz und heilpädagogische Kinderbetreuung. Durch Hospitationen und Praktika in Ganztagsgrundschulen und Kitas sammeln die Teilnehmerinnen praktische Erfahrungen.

Frühere Durchgänge des Programms waren erfolgreich: Viele Absolventinnen arbeiten oder bilden sich mittlerweile in der frühkindlichen Bildung weiter. Die Veranstalter erwarten ähnliche Ergebnisse auch diesmal, auch wenn die genauen Zahlen früherer Teilnehmerinnen nicht öffentlich sind. Der aktuelle Kurs endet Mitte Dezember 2026.

Das Programm eröffnet Migrantinnen den Weg in den deutschen Bildungsbereich. Durch die Kombination von Sprachförderung, Praxiserfahrung und Berufsberatung bereitet es sie auf Tätigkeiten in gefragten Berufsfeldern vor. Gleichzeitig hilft die Initiative, den Mangel an qualifizierten Fachkräften im Erziehungswesen zu lindern.

Quelle