Gefälschte Papiere an der Kehl-Europabrücke: Angolaner mit falschem Ausweis aufgeflogen
Mustafa TröstGefälschte Papiere an der Kehl-Europabrücke: Angolaner mit falschem Ausweis aufgeflogen
Am Sonntagabend wurde ein 33-jähriger Angolaner an der Grenzübergangsstelle Kehl-Europabrücke kontrolliert. Bundespolizisten stellten fest, dass er einen gefälschten portugiesischen Personalausweis sowie einen Aufenthaltstitel bei sich trug, der nicht ihm gehörte.
Der Vorfall ereignete sich am 8. Juni, als Beamte im Rahmen einer Routinekontrolle einen Fernreisebus betraten. Der Mann legte einen portugiesischen Aufenthaltstitel vor, doch die Behörden hegten schnell den Verdacht, dass das Dokument nicht auf ihn ausgestellt war.
Bei einer weiteren Überprüfung wurde unter seinen Habseligkeiten ein gefälschter portugiesischer Ausweis entdeckt. Später bestätigten die Ermittler, dass der Aufenthaltstitel tatsächlich seinem Bruder gehörte.
Dem Mann wurde die Einreise nach Deutschland verweigert, und er wurde nach Frankreich zurückgeschickt. Nun muss er sich wegen des Besitzes falscher amtlicher Dokumente, des Missbrauchs von Ausweispapieren und des Versuchs der unerlaubten Einreise verantworten.
Allein im vergangenen Jahr, zwischen März 2025 und März 2026, registrierten die Behörden an deutschen Grenzübergängen wie der Kehl-Europabrücke rund 1.200 Fälle gefälschter Aufenthaltstitel oder Identitätsdokumente. Die meisten wurden von der Bundespolizei bei verstärkten Kontrollen aufgedeckt.
Der Fall reiht sich in eine wachsende Zahl ähnlicher Vorfälle an deutschen Grenzen ein. Die Behörden setzen weiterhin auf strengere Kontrollen, um unerlaubte Einreisen zu verhindern. Die rechtlichen Schritte gegen den Mann werden nun nach deutschem Recht eingeleitet.






