Kampf um den Flexo-Bedarfbus: Wer rettet den Service in der Region Braunschweig?
Nuray PlathKampf um den Flexo-Bedarfbus: Wer rettet den Service in der Region Braunschweig?
Kampagne zur Rettung des Flexo-Bedarfbusdienstes in der Region Braunschweig
In der Region Braunschweig läuft eine Initiative, um den Flexo-Bedarfbus zu retten. Der Service, der Gebiete wie Salzgitter-Thiede, Salzgitter-Bad und Baddeckenstedt bedient, steht vor einer ungewissen Zukunft, da die regionale Förderung 2026 ausläuft. Nun setzen sich lokale Studierende und Anwohner für seinen Erhalt ein, bevor die politischen Verantwortlichen in diesem Jahr eine endgültige Entscheidung treffen.
Flexo wurde mit Unterstützung des Regionalverbands Braunschweig eingeführt, der seit Beginn 50 Prozent der Kosten trägt. Diese Förderung endet jedoch Ende 2026 – dann liegt die Zukunft des Services in der Hand der Kommunen, die ihn nach den örtlichen Nahverkehrsregelungen weiterfinanzieren müssten.
Einige Gebiete haben den Service bereits gesichert: Der Landkreis Gifhorn und Baddeckenstedt haben Flexo mit langfristigen Verträgen bis 2033 bzw. 2031 vertraglich gebunden. Doch in anderen Teilen der Region bleibt die Zukunft des Angebots ungewiss.
Zu den engagierten Unterstützern gehört die 19-jährige Schülerin Ece Hickorkmaz. Sie ist auf den Bedarfbus für ihre anstehende Berufsausbildung angewiesen und hat eine Online-Petition zur Rettung des Services gestartet. Bis Sonntag hatten bereits 460 Menschen unterschrieben.
Die endgültige Entscheidung liegt bei den lokalen Politikern. Sie müssen noch in diesem Jahr Beschlüsse fassen, um Flexo über 2026 hinaus zu erhalten. Ohne neue Finanzierung wird der Service in vielen Gebieten Ende 2026 eingestellt. Der Erfolg der Petition und das Handeln der Kommunalvertretungen werden entscheiden, ob das Angebot überlebt. Anwohner und Studierende wie Hickorkmaz warten nun auf die Weichenstellung ihrer gewählten Vertreter.






