07 May 2026, 06:24

Modedesigner Voortmans und Blackpink-Star Jisoo im Streit um entliehene Kleidung

Zwei Männer in Anzügen, die in einer Zeitungsartikel mit der Überschrift "Grazer Musiker" vom März 2012 lächeln.

Modedesigner Voortmans und Blackpink-Star Jisoo im Streit um entliehene Kleidung

Streit zwischen belgischem Modedesigner Benjamin Voortmans und K-Pop-Star Jisoo von Blackpink sorgt für Aufsehen

Ein Konflikt zwischen dem belgischen Modedesigner Benjamin Voortmans und der K-Pop-Sängerin Jisoo von Blackpink hat für Schlagzeilen gesorgt, nachdem er ihr vorwarf, entliehene Designs nicht zurückgegeben zu haben. Der Vorfall löste eine heftige Reaktion unter Fans aus und zeigt die Herausforderungen, mit denen Marken konfrontiert sind, wenn sie mit hingebungsvollen Fangemeinden interagieren. Voortmans präzisierte später, dass er keine persönliche Attacke gegen die Sängerin beabsichtigt habe.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Streit begann, als Voortmans Jisoo öffentlich nannte und behauptete, sie habe für ein Fotoshooting geliehene Kleidungsstücke nicht zurückgeschickt. Zunächst suchte er eine Stellungnahme von ihrem Team, sah sich jedoch bald mit massiver Kritik ihrer Fans konfrontiert. Der Designer, der auf Instagram 80 Millionen Follower zählt, mildert mittlerweile seine Haltung und betont, er habe Jisoo nie direkt kritisieren wollen.

Laut Susan Kresnicka von KR&I und dem Fandom Institute resultiert die vehemente Reaktion aus der tiefen Verbundenheit von Jisoos Fangemeinde. Kresnicka erklärt, dass Fans oft gegen eine wahrgenommene Überkommerzialisierung resistent sind und besonders empfindlich reagieren, wenn ihr Einfluss infrage gestellt wird. Parasoziale Beziehungen – bei denen Fans eine persönliche Bindung zu Prominenten empfinden – treiben dieses Verhalten voran. Studien zeigen, dass 75 Prozent der Fans die Auseinandersetzung mit der Fangemeinde genauso genießen wie die Inhalte selbst.

Voortmans hatte zunächst zugesagt, mit WWD über den Vorfall zu sprechen, lehnte später jedoch ab und erklärte, die Angelegenheit werde privat geklärt. Experten zufolge unterschätzen kleinere Marken – anders als große Konzerne – oft die Macht von Fanreaktionen, was solche Konflikte besonders riskant macht.

Der Fall unterstreicht die Risiken, denen Marken in der Fan-Kultur begegnen. Voortmans’ Erfahrung zeigt, wie schnell Auseinandersetzungen eskalieren können – selbst wenn keine direkte Kritik beabsichtigt war. Für Designer und Unternehmen bleibt es entscheidend, die Dynamik von Fangemeinden zu verstehen, um ungewollte Gegenreaktionen zu vermeiden.

Quelle