Rasante Flucht vor der Polizei: 19-Jähriger riskiert alles bei Alkoholfahrt
Friedrich-Wilhelm WerneckeRasante Flucht vor der Polizei: 19-Jähriger riskiert alles bei Alkoholfahrt
19-Jähriger flüchtet vor Polizeikontrolle – Hochgeschwindigkeitsjagd endet mit Festnahme und Alkoholtest
Ein 19-jähriger Autofahrer führte die Polizei in den frühen Morgenstunden des Sonntags auf eine rasante Verfolgungsjagd, nachdem er sich einer Routinekontrolle entzogen hatte. Der Vorfall begann auf der B500 in der Nähe von Schluchsee, wo Beamte bemerkt hatten, dass am Fahrzeug das vordere Kennzeichen fehlte. Die Flucht endete mit der Festnahme des Fahrers und einer anschließenden Einweisung ins Krankenhaus zur Alkoholuntersuchung.
Gegen 1:15 Uhr am 29. März 2026 sichteten die Beamten das Fahrzeug auf der B500 und forderten den Fahrer per Signal auf, anzuhalten. Statt zu bremsen, gab dieser jedoch Gas und floh in Richtung Seebrugg. Während der Verfolgung scherte er wiederholt über die Mittellinie, was den Verdacht auf eine Fahruntüchtigkeit aufgrund von Alkohol oder Drogen verstärkte.
Die Jagd endete auf einer Waldstraße nahe der L170, wo es den Polizisten schließlich gelang, den Wagen zu stoppen. Als sie den Fahrer überprüfen wollten, leistete dieser körperlichen Widerstand und musste überwältigt werden. Deutliche Anzeichen von Alkohol- oder Drogeneinfluss waren erkennbar, woraufhin er umgehend in ein Krankenhaus gebracht wurde, um eine Blutprobe zu entnehmen.
Die Behörden zogen ihm vor Ort den Führerschein ein. Dies ist der erste dokumentierte Vorfall dieser Art in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Schwarzwald-Baar in den vergangenen drei Jahren – bisher hatte es keine vergleichbaren Polizeiverfolgungen wegen Alkoholdelikten oder Widerstands gegeben.
Dem Fahrer drohen nun mehrere Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer und Widerstands gegen die Staatsgewalt. Sein Führerschein bleibt vorerst eingezogen; weitere rechtliche Schritte hängen von den Ergebnissen der Blutuntersuchung ab. Die Polizei bestätigte, dass während der Verfolgung keine Verletzten zu beklagen waren.






