31 March 2026, 16:38

Riskantes Überholen endet mit Frontalcrash auf Kreisstraße 4525 – drei Verletzte

Ein Polizeibeamter in Uniform steht neben einem schwer beschädigten Auto mit eingedellter Motorhaube und zersplitterten Fenstern am Straßenrand, mit einem Verkehrskegel und Band in der Nähe, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Riskantes Überholen endet mit Frontalcrash auf Kreisstraße 4525 – drei Verletzte

Frontalzusammenstoß auf Kreisstraße 4525 – Drei Verletzte nach riskantem Überholmanöver

Am Donnerstagnachmittag sind bei einem schweren Unfall zwischen zwei Pkw auf der Kreisstraße 4525 zwischen Ölbbronn und Dürrn drei Menschen verletzt worden. Ein Audi und ein Volkswagen stießen nach einem riskanten Überholvorgang in einer Kurve frontal zusammen. Rettungskräfte waren umgehend vor Ort.

Laut ersten Ermittlungen hatte ein 20-jähriger Audi-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, als er mit überhöhter Geschwindigkeit überholte und eine Rechtskurve nicht sicher durchfuhr. Sein Wagen geriet daraufhin auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegengesetzten Volkswagen.

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Der 42-jährige Fahrer des Volkswagen erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Sowohl der Audi-Lenker als auch eine Beifahrerin im Volkswagen zogen sich leichte Verletzungen zu. Alle drei wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge schwer beschädigt; die Reparaturkosten belaufen sich Schätzungen zufolge auf etwa 20.000 Euro. Die Straße blieb bis gegen 16:30 Uhr gesperrt, um die Unfallstelle zu räumen und die Ursache zu klären.

Als Sofortmaßnahme hat der Landkreis Calw die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf dem Abschnitt auf 50 km/h reduziert und die Beschilderung verbessert. Langfristig sind bis Mitte 2026 zusätzliche Fußgängerüberwege sowie Rüttelstreifen geplant, um die Sicherheit nachhaltig zu erhöhen.

Der Unfall endete mit drei Krankenhausaufenthalten und erheblichen Sachschäden. Die vorübergehenden Tempolimits und die optimierte Straßenmarkierung sollen weitere Vorfälle verhindern. Die umfassenden Sicherheitsnachrüstungen, darunter Fußgängerquerungen und Warnstreifen, sollen bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.

Quelle