Spice Girls planen Hologramm-Show statt klassischer Reunion-Tour
Die Spice Girls erkunden eine neue Art, ihr 30-jähriges Jubiläum zu feiern. Nach der Absage einer geplanten Reunion-Tournee erwägt die Band nun eine Hologramm-Show im Stil von Abba. Das Projekt soll ihre Musik einer jüngeren Fangemeinde näherbringen und der Gruppe langfristige Einnahmen sichern.
Ihr letzter gemeinsamer Live-Auftritt aller fünf Mitglieder war 2012 bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele. Seither scheiterten Versuche einer Wiedervereinigung an verschiedenen Hindernissen, darunter Streitigkeiten, die schließlich zur Absage einer geplanten Tour führten. Im März 2023 bestätigte Mel C, dass es keine aktuellen Pläne für eine klassische Reunion gebe.
Die Idee der Hologramm-Show, die laut Berichten vom früheren Manager Simon Fuller vorangetrieben wird, gewinnt an Fahrt. Victoria Beckham äußerte sich in einem Interview mit dem Radiosender SiriusXM positiv über das Konzept. Das Projekt orientiert sich am Erfolg der virtuellen Konzerte von Abba, die weltweit Publikum begeistern.
1996 stürmten die Spice Girls mit Wannabe die Charts und erreichten in 37 Ländern Platz eins. Doch interne Spannungen belasteten die Gruppe schon lange: Geri Horner verließ 1998 überraschend die Band – mitten während der Welttournee und ausgerechnet an Mel Bs Geburtstag. Trotz früherer Konflikte bietet der Hologramm-Vorschlag nun einen frischen Ansatz für eine Wiedervereinigung – ohne dass alle Mitglieder persönlich gemeinsam auf der Bühne stehen müssen.
Die Hologramm-Show könnte eine nachhaltige Möglichkeit bieten, sowohl langjährige Fans als auch neue Zuschauer zu begeistern. Im Gegensatz zu früheren Reunion-Versuchen entfällt hier die Notwendigkeit von Live-Auftritten, was frühere Streitigkeiten umgeht. Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnte es Maßstäbe setzen, wie etablierte Acts künftig Jubiläen feiern.






