TSV 1860 München plant radikalen Kaderumbruch für den Aufstieg
Friedrich-Wilhelm WerneckeTSV 1860 München plant radikalen Kaderumbruch für den Aufstieg
TSV 1860 München bereitet sich auf einen großen Kaderumbruch vor der nächsten Saison vor. Der Verein hat bereits bestätigt, dass sechs Spieler nach Ablauf ihrer Verträge den Klub verlassen werden, während andere noch in der Schwebe sind. Mit dem Ziel, den Aufstieg aus der 3. Liga zu schaffen, formt die Führung die Mannschaft für eine stärkere Spielzeit um.
Sechs erfahrene Akteure – Maximilian Wolfram, David Philipp, Morris Schröter, Thore Jacobsen, Raphael Schifferl und Jesper Verlaat – werden den Verein verlassen, nachdem ihre Verträge nicht verlängert wurden. Geschäftsführer Manfred Paula begründete diese Entscheidungen damit, die Erfolgsaussichten für die kommende Saison zu verbessern.
Torhüter Thomas Dähne und Mittelfeldspieler Tunay Deniz haben hingegen neue Verträge unterzeichnet und bleiben damit dem Klub erhalten. Bei anderen Spielern herrscht jedoch weiterhin Ungewissheit. Clemens Lippmann steht kurz vor einem ablösfreien Wechsel zum SC Paderborn, und weitere Abgänge könnten folgen.
Auch die Spieler mit langfristigen Verträgen stehen im Fokus. Sean Dulic, der noch bis 2028 an den Verein gebunden ist, hat das Interesse höherklassiger Klubs geweckt, hat sich aber noch nicht endgültig zum Verbleib bekannt. Ähnlich verhält es sich bei Sigurd Haugen, dessen Vertrag bis 2027 läuft und der ebenfalls Angebote erhalten hat – der Verein würde ihn jedoch gerne halten.
Da TSV 1860 München die Saison voraussichtlich auf Platz acht abschließen wird, laufen die Planungen für die nächste Spielzeit bereits auf Hochtouren. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielen kann.
Der Sommer wird für den Verein von großen Veränderungen geprägt sein – mit bestätigten Abgängen und weiteren möglichen Wechseln. Die verbleibenden Spieler zusammen mit Neuzugängen sollen das Gerüst einer Mannschaft bilden, die den Sprung aus der 3. Liga schaffen will. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Leistungsträger wie Dulic und Haugen bleiben oder den Verein verlassen.






