Vom königlichen Fest zum Weltereignis: Die erstaunliche Geschichte des Oktoberfests
Corinna SchinkeVom königlichen Fest zum Weltereignis: Die erstaunliche Geschichte des Oktoberfests
Das Oktoberfest begann vor über 200 Jahren als königliche Hochzeitsfeier. Heute hat es sich zum größten Bierfest der Welt entwickelt und zieht jedes Jahr Millionen Besucher an. Doch trotz seines weltweiten Ruhms bleibt das Fest seinen bayerischen Wurzeln treu.
Das erste Oktoberfest fand 1810 statt – als Feier zur Vermählung von Kronprinz Ludwig. Pferderennen und öffentliche Festlichkeiten wurden auf der Theresienwiese, einer Wiese direkt vor den Münchner Stadttoren, veranstaltet. Noch heute ist dieser Ort Schauplatz des Oktoberfests, ohne dass sich seine Größe oder Lage im Laufe der Jahrhunderte verändert hätte.
Mittlerweile prägen etwa 14 große und 20 kleinere Festzelte das Gelände. Jährlich strömen rund sechs Millionen Menschen dorthin, um zu feiern. Was einst ein lokales Ereignis war, ist längst zu einer internationalen Attraktion geworden – doch die Traditionen der bayerischen Kultur bleiben das Herzstück des Festes.
Das Oktoberfest verbindet bis heute Geschichte mit moderner Festkultur. Die unveränderte Lage und die bewahrten Bräuche verankern es fest im Münchner Erbe. Gleichzeitig sorgen sein gewaltiges Ausmaß und seine weltweite Strahlkraft dafür, dass es einen festen Platz im globalen Kulturkalender behält.






