04 April 2026, 12:28

Wahlkampf in Baden-Württemberg: Wie die Parteien Startups und Gründer:innen fördern wollen

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke.

Wahlkampf in Baden-Württemberg: Wie die Parteien Startups und Gründer:innen fördern wollen

Baden-Württemberg bleibt eine der führenden Gründerregionen Deutschlands – dank der engen Verzahnung von Hochschulen und Wirtschaft. Dennoch kämpfen viele junge Unternehmen weiterhin mit Fachkräftemangel und begrenztem Zugang zu Risikokapital. Vor den anstehenden Wahlen haben die Parteien im Land nun Pläne vorgelegt, um diese Herausforderungen anzugehen.

Die Grünen setzen auf eine stärkere Landesförderung für Wagniskapital, mit Schwerpunkt auf GreenTech und sozialem Unternehmergeist. Zudem fordern sie eine Digitalisierung der Verwaltung und erleichterten Zugang zu öffentlichen Aufträgen für Startups.

Die FDP will Bürokratie abbauen, Finanzierungsmöglichkeiten ausweiten und die Teilhabe von Startups an öffentlichen Ausschreibungen verbessern. Die CDU plant hingegen eine zentrale Anlaufstelle für Gründer:innen und einen neuen Fonds für klimaneutrale Unternehmen.

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Die SPD möchte Unternehmergeist bereits in Schulen fördern und schnellere finanzielle Unterstützung über Wagniskapitalfonds ermöglichen. Zudem unterstützt sie eine zügigere Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Linke betont soziale und klimabezogene Kriterien bei öffentlichen Aufträgen und fordert darüber hinaus bezahlbaren Wohnraum sowie Kinderbetreuung für Startup-Mitarbeiter:innen.

Die AfD äußerte sich auf Anfrage nicht zu ihrer Startup-Politik. Während die Gründerszene in Baden-Württemberg floriert, fehlen für 2020 präzise Zahlen – anders als im Nachbarland Bayern, das 2019 mit 538 und im Folgejahr mit 785 Startups aufwartete.

Jede Partei bietet unterschiedliche Lösungen, um die Startups im Land zu stärken: von Fördergeldern und Bürokratieabbau bis hin zu sozialen und ökologischen Anreizen. Die starke Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft treibt zwar weiterhin Innovation voran, doch Zugang zu Kapital und Fachkräften bleibt für viele junge Unternehmen eine Hürde.

Quelle