21 April 2026, 06:25

Warum der Karsamstag in Deutschland kein Feiertag ist – trotz Tradition

Eine Gruppe von Menschen steht um einen Tisch in einer Kirche, hält Bücher in den Händen, mit einem Tuch und einem Blumenstrauß auf dem Tisch und Fotorahmen, Lampen, einem Fenster und einem hölzernen Objekt im Hintergrund, während einer Feier zur Ordination der Heiligen Dreifaltigkeit.

Warum der Karsamstag in Deutschland kein Feiertag ist – trotz Tradition

Karsamstag In Deutschland bleibt der Karsamstag ein gewöhnlicher Werktag – selbst in traditionell katholischen Regionen wie Bayern und Baden-Württemberg. Behörden haben in der Regel normal geöffnet, wenn auch manche Kommunen ihre Öffnungszeiten verkürzen. Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf Zusatzzahlungen oder freien Tag, es sei denn, der Arbeitgeber gewährt dies freiwillig.

Jenseits der Grenze verhalten sich Österreich und die Schweiz ähnlich. Beide Länder führen den Karsamstag nicht als gesetzlichen Feiertag, sodass Geschäfte und Dienstleistungen ohne Einschränkungen laufen. Diese fehlende offizielle Anerkennung steht im deutlichen Kontrast zu Karfreitag und Ostermontag, die mit strengen Arbeitsverboten und Zuschlagsregelungen verbunden sind.

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Trotz seiner zentralen Rolle in den Osterfeierlichkeiten bleibt der Karsamstag die stille Ausnahme. Ohne gesetzlichen Feiertagsschutz ist er der einzige Tag im Osterwochenende ohne Sonderbehandlung. 2026 fällt der Karsamstag auf den 4. April, der Ostersonntag folgt am nächsten Tag. Beschäftigte müssen ihre Verträge auf mögliche Ausnahmen prüfen, da es keine bundesweiten Regelungen gibt. Der Tag verläuft wie jeder andere Samstag – ohne automatische Anpassungen bei Gehalt oder Arbeitszeiten.

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