Baden-Württemberg fördert seine sieben UNESCO-Welterbestätten mit 250.000 Euro
Nuray PlathBaden-Württemberg fördert seine sieben UNESCO-Welterbestätten mit 250.000 Euro
Baden-Württemberg hat ein neues Förderprogramm zur Unterstützung seiner UNESCO-Welterbestätten angekündigt. Die Initiative stellt im laufenden Haushaltsjahr rund 250.000 Euro für erste Maßnahmen bereit. Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte, dass die Region mittlerweile sieben dieser Stätten beherbergt – doppelt so viele wie noch vor einem Jahrzehnt.
Die Landesregierung hat ein Förderkonzept für das Jahr 2023 und die folgenden Jahre verabschiedet. Im Mittelpunkt stehen die Vernetzung, der Schutz und die Erhaltung der Stätten sowie die Steigerung des öffentlichen Bewusstseins durch grenzüberschreitende Projekte.
Zwei weitere Standorte – der Stuttgarter Fernsehturm und die Heuneburg an der oberen Donau – befinden sich derzeit in der Prüfung. Sie wurden für die aktuelle deutsche Vorschlagsliste bei der UNESCO eingereicht. Bei einer erfolgreichen Aufnahme würden sie zu den bestehenden sieben Stätten stoßen und das kulturelle sowie architektonische Erbe der Region weiter bereichern.
Ziel der Verantwortlichen ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Welterbestätten zu stärken. Die Förderung soll dazu beitragen, ihre Bedeutung zu bewahren und sie gleichzeitig für Besucher zugänglicher zu machen.
Das Programm stellt einen strukturierten Ansatz dar, um die UNESCO-Stätten in Baden-Württemberg langfristig zu sichern. Mit den bereits bewilligten 250.000 Euro unternimmt das Land konkrete Schritte, um ihren Schutz und ihre Sichtbarkeit zu verbessern. Sollte das Vorhaben gelingen, könnten in naher Zukunft zwei weitere Stätten in die renommierte Liste aufgenommen werden.






