Merz fordert dringend bessere Schienenverbindungen nach Osteuropa
Bundeskanzler Friedrich Merz hat bessere Schienenverbindungen zwischen Deutschland und Osteuropa gefordert. Er bezeichnete die Aufrüstung des Netzes als eine zentrale strategische Priorität für das Land. Der Vorstoß erfolgt im Rahmen der laufenden Debatten über die regionale Entwicklung in Berlin.
Das Thema gewann an Fahrt, nachdem Merz mit Vertretern aus Polen und Tschechien zusammengetroffen war. Beide Regierungen hatten zuvor Bedenken wegen der veralteten Schieneninfrastruktur geäußert. Der Kanzler betonte daraufhin Deutschlands "starkes strategisches Interesse" an der Modernisierung dieser Verkehrswege.
Unterdessen führte Kanzler Olaf Scholz Gespräche mit den Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen des Wirtschaftswachstums in der Region. Die Angelegenheit der Schienenverbesserungen wird nun erneut im Kabinett beraten.
Die Bundesregierung plant, die Ausbauvorhaben für die Bahnstrecken nach Polen und Tschechien zu überprüfen. Die Maßnahmen sollen den Handel und die regionale Zusammenarbeit stärken. In den kommenden Sitzungen werden Beamte die Finanzierung und die Zeitpläne genauer prüfen.






