CONTROL und AUTOMATE zeigen: Automatisierung revolutioniert die Fertigungstechnik
Nuray PlathCONTROL und AUTOMATE zeigen: Automatisierung revolutioniert die Fertigungstechnik
Metrology News besuchte kürzlich zwei bedeutende Fachmessen der Branche – die CONTROL in Stuttgart und die AUTOMATE in Detroit. Beide Veranstaltungen präsentierten die neuesten Trends in der Fertigungstechnik, mit einem starken Fokus auf Automatisierung, Datenintegration und digitale Transformation. Die Aussteller investierten zig Millionen Dollar, um ihre Innovationen einem breiten Publikum zu zeigen.
Im Mittelpunkt standen bahnbrechende Fortschritte in der Fertigungstechnologie, insbesondere in den Bereichen Qualitätssicherung und automatisierte Prozesse. Viele Unternehmen stellten neue Produkte vor, die die automatisierte Messtechnik vorantreiben und verdeutlichten, wie Datenerfassung und -analyse zunehmend zum Kern der Produktion werden.
Die Aussteller betonten die Notwendigkeit einer nahtlosen Datenintegration mit minimaler Latenz. Zudem hoben sie die wachsende Bedeutung geschlossener Regelkreise hervor, bei denen Echtzeitdaten Effizienz und Präzision steigern. Fachgespräche und Podiumsdiskussionen während der Messen griffen diese Themen auf und untersuchten, wie die digitale Transformation die Branche umgestaltet.
Eine zentrale Erkenntnis war die zunehmende Verwischung der Grenzen zwischen Automatisierung und Messtechnik. Da sich diese Bereiche immer stärker verzahnen, setzen Hersteller auf integrierte Lösungen. Um die Reichweite zu vergrößern und die Rendite zu optimieren, wurde vorgeschlagen, klassische Präsenzveranstaltungen durch eine ganzjährige virtuelle Plattform zu ergänzen oder zu ersetzen.
Die Teilnahmekosten waren beträchtlich – jeder Besucher musste mehrere tausend Dollar investieren. Dennoch zogen die Messen große Branchenplayer an, die ihre neuesten Technologien vorstellen wollten.
Die Veranstaltungen in Stuttgart und Detroit unterstrichen den rasanten Wandel in der Fertigung durch Automatisierung und datengesteuerte Prozesse. Angesichts der hohen Investitionen der Aussteller dürfte sich der Trend zu integrierten, latenzarmen Systemen weiter beschleunigen. Ein möglicher Wechsel zu virtuellen Messen könnte den Zugang erleichtern und die Kosten für künftige Teilnehmer senken.






