Gewalttätiger Schwarzfahrer greift Kontrolleur in Regionalzug an
Friedrich-Wilhelm WerneckeGewalttätiger Schwarzfahrer greift Kontrolleur in Regionalzug an
Ein 22-jähriger Syrer ist nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit einem Kontrolleur in einem Regionalzug vorläufig festgenommen worden. Der Vorfall begann, als der Mann kein gültiges Ticket vorweisen konnte und sich weigerte, den Zug in der Nähe von Kehl zu verlassen.
Die Konfrontation eskalierte, als der Kontrolleur den Mann aufgrund von Schwarzfahren aufforderte, den Zug zu verlassen. Statt zu kooperieren, beschimpfte der Mann den Mitarbeiter und versuchte, die Tür mit seinem Fahrrad zu blockieren. Kurze Zeit später kam es zu einem Handgemenge.
Während des Gerangels schlug der Mann dem Kontrolleur das Handy aus der Hand. Daraufhin griff er nach dem Gerät, warf es zu Boden und trat darauf. Bundespolizisten trafen am Einsatzort ein und hinderten den Mann daran, seine Fahrt fortzusetzen.
Die Beamten brachten ihn zur Dienststelle der Bundespolizei in Kehl zur weiteren Bearbeitung. Die Behörden bestätigten später Anzeigen wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Beförderungserschleichung. Weder von der Deutschen Bahn noch von den Verkehrsbehörden liegt bis März 2026 eine offizielle Stellungnahme zum Vorfall vor.
Gegen den Mann wird weiterhin wegen mehrerer Straftaten ermittelt. Änderungen bei den Sicherheitsvorkehrungen auf der Strecke zwischen Kehl und Legelshurst wurden bisher nicht bekannt gegeben. Der Fall wird nun im Rahmen des ordentlichen Rechtswegs weiterverfolgt.






