18 April 2026, 10:25

Iveco übernimmt Nikola-Joint-Venture in Ulm und setzt auf emissionsfreie Lkw-Produktion

Schwarzes und weißes Foto eines Elektromotors und eines Lastwagens in einer Fabrik mit Maschinen, Säulen und einem Dach, mit Text unten.

Iveco übernimmt Nikola-Joint-Venture in Ulm und setzt auf emissionsfreie Lkw-Produktion

Iveco hat die Übernahme des Joint Ventures für Elektro-Lkw von Nikola in Ulm, Deutschland, abgeschlossen. Der Deal, der in diesem Monat finalisiert wurde, umfasst eine Zahlung von 35 Millionen US-Dollar sowie 20 Millionen Nikola-Aktien im Austausch für die volle Kontrolle über das Unternehmen.

Die Vereinbarung folgt den im Mai erstmals bekannt gegebenen Bedingungen. Gemäß dem Deal hält Iveco nun das alleinige und dauerhafte Eigentum an dem deutschen Standort, der zuvor als Nikola Iveco Europe firmierte. Die Sparte wurde in EVCO umbenannt und trägt damit den Namen Nikola nicht mehr.

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Der Schritt von Iveco erfolgt zu einer Zeit, in der Nikola seine Batterieaktivitäten weiter umstrukturiert. Weniger als ein Jahr nach der Übernahme von Romeo Power liquidiert das Unternehmen nun seine in den USA ansässigen Batterievermögen. Die Entscheidung, das Joint Venture zu verkaufen, war erstmals im Mai 2023 in Erwägung gezogen worden.

Die Übernahme betrifft sowohl die Produktion von batteriebetriebenen Elektro-Lkw (BEV) als auch von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Lkw (FCEV). Iveco hat erklärt, mit diesem Kauf die Führung bei der Umstellung auf emissionsfreien Schwerlastverkehr übernehmen zu wollen.

Mit dem Abschluss der Transaktion übernimmt Iveco das Ulmer Werk vollständig, das nun unter dem Namen EVCO operiert. Durch den Deal sichert sich Iveco einen wichtigen europäischen Standort für die Herstellung von Elektro- und Wasserstoff-Lkw. Nikola hingegen steigt aus dem Joint Venture aus und konzentriert sich auf die Restrukturierung seines verbleibenden Batteriegeschäfts.

Quelle